Der SC Bern setzte sich nach einem packenden Spiel gegen den Lausanne HC in der Verlängerung mit 3:2 durch. Im zweiten Drittel brachte ein unglückliches Eigentor von Ramon Untersander Lausanne zunächst mit 1:0 in Führung. Das Tor fiel nach einem Abschluss von Erik Brännström, den Untersander unglücklich abfälschte und so Reideborn im Berner Tor überwinden liess.
Im Schlussdrittel glich der Pechvogel Untersander früh für Bern zum 1:1 aus, bevor Louis Füllemann die Gäste mit 2:1 in Führung brachte. Wenig später sorgte Drake Caggiula mit einem sehenswerten Alleingang für das 2:2. Beide Teams hatten in den Schlussminuten noch Chancen auf die Entscheidung, doch kein weiterer Treffer fiel, sodass die Partie in die Verlängerung ging.
Kurz vor dem Ende des dritten Drittels kam es zudem zu einer bitteren Szene für Bern: Bei einem harten Zusammenprall zwischen Inaki Baragano und Emil Bemström blieb der SCB-Topscorer am Boden liegen und musste schliesslich von den Betreuern vom Eis geführt werden, um in die Kabine zu verschwinden. In der Overtime erzielte Untersander den entscheidenden Treffer zum 3:2 für Bern und sicherte den Gästen einen hart erkämpften Auswärtssieg.
Der HC Lugano setzte sich im Heimspiel gegen den HC Ajoie souverän mit 6:1 durch. Die Gäste gingen früh durch Julius Nättinen in Führung, doch Topscorer Zach Sanford glich nach einem Abpraller von Ciaccio schnell zum 1:1 aus. Im zweiten Drittel übernahm Lugano zunehmend die Kontrolle. David Aebischer erzielte in Unterzahl das 2:1 und kurz darauf erhöhte Lorenzo Canonica auf 3:1. Calvin Thürkauf baute die Führung im Powerplay auf 4:1 aus und Mike Sgarbossa traf zum 5:1, womit die Partie praktisch vor dem dritten Drittel bereits entschieden war.
Auch im Schlussdrittel setzten die Tessiner ihre Überlegenheit fort. Aleksi Peltonen erzielte in Unterzahl noch das 6:1, das endgültige Ergebnis. Die Gäste konnten lediglich einzelne Chancen kreieren, während Lugano das Tempo hochhielt und die Partie souverän kontrollierte.