Deutschlands Eishockeystar Leon Draisaitl legte beim Gastspiel der Edmonton Oilers bei Minnesota Wild zwei Tore auf, musste sich schlussendlich aber geschlagen geben. Draisaitl, der am vergangenen Dienstag als erster Deutscher die Schallmauer von 1000 Scorerpunkten in der NHL-Hauptrunde durchbrochen hatte, punktete fleißig weiter. Zunächst allerdings half der 30-Jährige dem Gegner, als er beim 0:2 auf der Strafbank saß (11.).
Dann jedoch bereitete er die Treffer von Andrew Mangiapane (14.) und Connor McDavid (19.) zum zwischenzeitlichen 2:2-Ausgleich vor. Zuvor hatte Matt Boldy die Gastgeber per Doppelpack (4., 11.) mit 2:0 in Führung gebracht. Die Oilers-Freude über den Ausgleich währte aber nicht lange, da Ryan Hartman (20.) und Vladimir Tarasenko (50.) den alten Zwei-Tore-Vorsprung wieder herstellten, während Nico Sturm mit seinem Treffer ins leere Tor zum 5:2-Endstand (59.) das letzte Wort in diesem Spiel hatte.
Nach zwei Siegen in Folge kassierte Edmonton zwar wieder einen Rückschlag, befindet sich aber dennoch weiter auf Play-off-Kurs, selbiges gilt für Minnesota, das nach dem siebten Sieg in Folge nun neun Punkte vor den Oilers liegt.
Drei Scorerpunkte für Stützle
Weitaus bessere Laune als Draisaitl dürfte indes Tim Stützle nach dem 6:4-Sieg seiner Ottawa Senators über die Chicago Blackhawks gehabt haben. Der 23-Jährige verbuchte in dem Spiel gleich drei Scorerpunkte. Stützle bereitete sowohl das 1:0 von Tyler Kleven (7.) vor und erzielte etwas später nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Ilya Mikheyev (22.) in Unterzahl das 2:1 - es war sein 16. Saisontor (29.). Die Partie wogte lange hin und her, da die Blackhawks immer wieder nach Rückstand zurückkamen: So glich Andre Burakovsky zum 2:2 aus (30.), während Mikheyev mit seinem zweiten Tor des Abends (39.) das vier Minuten zuvor von Brady Tkachuk markierte 3:2 wieder wettmachte.
Erst David Perron mit seinem Doppelschlag stellte die Weichen für die Senators auf Sieg (42., 46.); das zweite Tor des Kanadiers legte übrigens Stützle auf. Fabian Zetterlund sorgte schließlich mit dem 6:4 in der 57. Minute für die Entscheidung und machte den Ottawas dritten Sieg in Serie klar. Durch diesen sind die Playoffs für die Kanadier nun wieder in Reichweite.