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Vor allem jungen Verteidigern wird das Vertrauen geschenkt

kicker

10. Rafael Meier (EHC Kloten) - 275 Minuten und 39 Sekunden

Mit knapp zwölf Minuten Vorsprung auf Jan Dorthe hat es Rafael Meier gerade noch in diese Liste geschafft. Bei den Flughafenstädtern kommt Meier auf gut zehn Minuten Eiszeit pro Spiel. Damit wird konsequent auf den 20-Jährigen gesetzt. Wie viele andere Teamkollegen kann Meier, zumindest wenn man die Scorerpunkte betrachtet, nicht an die letzte Saison anschliessen. Damals konnte Meier 14 Torbeteiligungen beisteuern, jetzt steht er erst bei sieben.

9. Luc Bachmann (HC Ambri-Piotta) - 290 Minuten und 34 Sekunden

Der Wechsel aus der Organisation vom EV Zug hinaus zum HC Ambri-Piotta hat sich für Luc Bachmann bezahlt gemacht. In der laufenden Spielzeit ist der Abwehrspieler schon in 26 Partien in der National League aufs Eis geschickt worden. Für die Zuger hat Bachmann nur vier Partien und insgesamt 13 Minuten absolvieren dürfen. Diese Explosion an Eiszeit auf höchster Stufe wird der Entwicklung des 20-Jährigen sicherlich guttun.

8. Simas Ignatavicius (Geneve-Servette HC) - 301 Minuten und 37 Sekunden

Unter den jungen Spielern glänzt Simas Ignatavicius nicht nur mit Eiszeit, sondern auch mit seiner offensiven Produktion. Der Litauer mit Schweizer Lizenz steht derzeit vier Toren und vier Assists. Was nicht nach einer sonderlich hohen Produktion aussieht, ist gerechnet auf seine Eiszeit äusserst respektabel. Auf 60 Minuten gerechnet steuert der erst 18-Jährige 1,59 Scorperunkte bei. Das ist ein geteilter Bestwert unter den Akteuren auf dieser Liste.

7. Nils Rhyn (SC Bern) - 337 Minuten und 45 Sekunden

Aktuell spielt Nils Rhyn nicht beim SC Bern. Die Mutzen haben den 20-Jährigen in die Swiss League zum EHC Basel ausgeliehen. Auf zweithöchster Stufe soll der Verteidiger noch mehr Eiszeit bekommen. Die Berner können Rhyn aber jederzeit zurückrufen, sollten sie auf die Dienste des Spielers angewiesen sein.

Die ersten Einsätze in der National League hat Nils Rhyn bereits in der Saison 2023/2024 absolviert. In der laufenden Saison hat der Verteidiger aber jetzt erstmals mehr als 100 Minuten in der höchsten Liga auf dem Eis stehen dürfen. Er kommt in seiner Entwicklung also Schritt für Schritt voran. Die Zeit, um sich in der National League endgültig durchzusetzen, wird Rhyn auf jeden Fall gegeben. Er hat beim SC Bern noch einen Vertrag bis 2029.

6. Basile Sansonnens (Lausanne HC) - 354 Minuten und 46 Sekunden

Mit Basile Sansonnens hat es nur ein Spieler des Lausanne HC in diese Liste geschafft. Der grossgewachsene Abwehrspieler ist auf diese Saison hin an den Genfersee gewechselt und hat sofort das Vertrauen des Trainerstabs gewinnen können. Die letzte Spielzeit in der QMJHL bei Rimouski Oceanic hat Sansonnens entscheidend weitergebracht, um bereit zu sein, auch in der National League regelmässig auflaufen zu können. Da er erst im August 20 Jahre alt wird, gehört der Lausanner zu den jüngeren Spielern auf dieser Liste.

5. Nic Balestra (EV Zug) - 377 Minuten und 34 Sekunden

Balestra ist ein Gewinner der Verletzungswelle beim EV Zug. Vor allem in der Abwehr war die Lage zeitweise äusserst angespannt. So erklärt sich auch, wie Nic Balestra so viel Eiszeit bei den Innenschweizern erhalten hat. Vor der laufenden Saison hat Balestra die Erfahrung von 35 Einsätzen auf höchster Stufe mitgebracht. Die Eiszeit von gut 240 Minuten, aus den letzten beiden Jahren kumuliert, hat der junge Verteidiger in dieser Saison in 29 Spielen bereits pulverisiert. Das ist eine Entwicklung, die den Spieler selbst sehr erfreuen dürfte. Beim EVZ hat Nic Balestra noch einen Vertrag bis 2027.

4. Niklas Blessing (EHC Biel) - 391 Minuten

Blessing ist der junge Spieler, der beim EHC Biel am meisten Eiszeit erhält. Der 19-jährige Verteidiger glänzt dabei vor allem mit ersten Scorerpunkten. Drei Tore und sechs direkte Zuspiele vor einem Tor hat Niklas Blessing bereits beisteuern können. An der Entwicklung des jungen Spielers liegt es definitiv nicht, dass die Seeländer derzeit eine durchzogene Saison hinlegen.

3. Ludvig Johnson (HC Fribourg-Gotteron) - 416 Minuten und 18 Sekunden

Beim HC Fribourg-Gotteron reibt man sich die Hände, dass der EV Zug Ludvig Johnson ziehen liess. Bei Gotteron weiss der Abwehrspieler zu überzeugen. Der bei Ignatavicius erwähnte Bestwert teilt sich der Litauer mit Johnson. Der Verteidiger steuert zum Spiel der Drachen auf 60 Minuten ebenfalls 1,59 Scorerpunkte bei. Für einen Verteidiger, der erst 19 Jahre alt ist, ist das ein hervorragender Wert. Durch die viele Spielzeit, die Johnson nun in der Saanestadt erhält, kann er sich obendrein wunderbar entwickeln. Im Schnitt darf er pro Spiel knapp 14 Minuten aufs Eis.

2. Jiri Felcman (SCL Tigers) - 498 Minuten und 28 Sekunden

Der Tscheche, der die Juniorenabteilung bei den SCL Tigers durchlaufen hat, steht bereits in seiner zweiten National-League-Saison, in der er viel Vertrauen von Thierry Paterlini bekommt. Zusammen mit dem Erstplatzierten hat er sich in diesem Ranking deutlich von der Konkurrenz abgesetzt. Als Center glänzt Jiri Felcman vor allem mit der Übersicht für seine Teamkollegen. Selbst könnte der 20-Jährige noch etwas torgefährlicher werden. Das spiegelt sich auch in seinen Scorerpunkten wider. In der laufenden Saison steht Felcman erst bei einem Tor, dafür hat er schon zwölf Assists beisteuern können.

1. Alain Graf (SC Bern) - 512 Minuten und 20 Sekunden

Die Nummer eins in diesem Ranking ist Alain Graf. Der junge Center profitiert auch von Ausfällen im Berner Angriff, kann aber auch mit seinen eigenen Leistungen überzeugen. Nicht umsonst schickten ihn die Berner Trainer in dieser Saison für über 500 Minuten in der National League aufs Eis. Einen solchen Wert kann kein anderer U-20-Spieler vorweisen. Ausbaufähig ist noch die Plus-Minus-Bilanz des 20-Jährigen. Diese steht zurzeit bei minus 13. Da ist Alain Graf auch ein Opfer der schlechten Saison des SC Bern. Zum Jahreswechsel stehen die Mutzen nur auf dem zwölften Platz.

Alle Statistiken stammen von nlicedata.com.