Vorerst wird Lars Weibel aber noch beim SIHF aktiv sein und dort die Highlights mit den Olympischen Spielen im Februar und der Heim-WM im Mai begleiten. Seit 2019 war Weibel als Sportdirektor beim nationalen Hockey-Verband und war unter anderem für die Herren- wie auch die Frauen-Nationalmannschaft zuständig. Insbesondere bei den Herren war seine Amtszeit die wohl erfolgreichste der Geschichte.
Sein Ansehen ist natürlich auch beim Verband gross, weshalb man den Entscheid des 51-Jährigen sehr bedauert: "Ich bedaure den Entscheid von Lars Weibel sehr", sagt Urs Kessler, Präsident der SIHF. Man hätte ihm beim Verband gerne davon überzeugt, zu bleiben, dankt ihm gleichzeitig aber für seinen "grossartigen Einsatz und seinen entscheidenden Beitrag zur erfolgreichen sportlichen Entwicklung der letzten Jahre".
Ähnlich tönt es bei Martin Baumann, dem CEO von Swiss Ice Hockey: "Mit Lars Weibel verlieren wir einen sehr wertvollen Mitarbeiter und ein geschätztes Mitglied der Geschäftsleitung. Er hat die sportlichen Strukturen von Swiss Ice Hockey nachhaltig geprägt. Für seine neue Aufgabe wünschen wir ihm alles Gute und weiterhin viel Erfolg.
Der Abgänger selbst denkt an "unglaublich intensive und erfolgreiche Jahre" zurück. Die zwei Silbermedaillen seien in seinen sieben Jahren genauso ein Highlight gewesen, wie es Olympia 2026 und die Heim-WM 2026 sein werden. "Nach dieser Phase ist für mich der richtige Zeitpunkt gekommen, eine neue Herausforderung anzunehmen. Das Projekt in Ambri-Piotta ist sehr spannend, und ich freue mich darauf, dort etwas Neues aufzubauen. Bis zum Schluss liegt mein voller Fokus jedoch auf den anstehenden Grossanlässen mit der Schweizer Nationalmannschaft."