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Wieder beim HCD, doch Ambühl hat im "richtigen Leben" eine neue Funktion

kicker

Der verlorene WM-Final war das letzte Spiel, dass Andres Ambühl im Profi-Eishockey absolviert hat. Seither sind sieben Monate vergangen und Ambühl hat zuerst einmal vier Monate Pause gemacht und es genossen, dass er nichts mehr muss, sondern alles darf. Seit dem 1. Oktober ist er beim HC Davos auf der Geschäftstelle tätig, wo er überall reinschauen darf und neue Challenges vor sich hat.

Für seine Pause hatte der Bündner viele Pläne, "aber gemacht habe ich eigentlich keinen von denen". Es sei aber befriedigend gewesen, freier zu sein, sodass es ihn auch nicht wirklich aufs Eis zurückgezogen hat. Seit dem Rücktritt sei er nur noch einmal auf dem Eis gewesen, wohl beim von Kevin Fiala organisierten Charity-Game, als Ambühl Teil des Teams "Fiala and Friends" war.

Auf seine neue Rolle beim HCD hat er sich sehr gefreut, allerdings auch gewusst, dass es nicht einfach ist. "Wenn du 24 Jahre gespielt hast, ist alles ziemlich neu, aber es ist cool, wieder frische Sachen zu lernen und auch wieder aus der Komfortzone zu kommen." Ausserhalb der Komfortzone konnte er in den letzten Wochen in die Organisation des Spengler Cups schauen, ist nun am Traditionsturnier bei Garderobentouren "und einfach überall, wo man mich einsetzen will, bin ich einsatzbereit".

Dank der Arbeit hinter den Kulissen sieht Ambühl nun auch, was alles hinter der Organisation steckt. "Man meint, es gäbe fünf, sechs Tage dieses Turnier und dann ist es wieder vorbei." Die Planung für die kommende Ausgabe beginne aber bereits kurz nach dem Turnier schon wieder, wo die Leute einen "super Job" machen.

Ambühl wird auch gezeigt, wie er eben nun andere Schuhe anziehen muss und nicht mehr die Schlittschuhe schnüren kann. Der 42-Jährige sieht es locker: "Es ist wie bei allem, es ist neu. Ich glaube, jetzt fängt das richtige Leben an und das gehört auch dazu."