Bevor wir zu den besten zehn Importspielern der aktuellen Saison kommen, wollen wir einige Akteure erwähnen, die mit ihren Leistungen aufgefallen sind, aber die Top-Zehn knapp verpasst haben. Dazu gehören Max Lindroth, der sich beim EHC Kloten in den vergangenen Monaten immer besser zurechtgefunden hat, Juuso Riikola (SCL Tigers), Lias Andersson (EHC Biel-Bienne), der trotz seiner Schwächephase noch zu den treffsichersten Spielern der Liga gehört, Dominik Kubalik (EV Zug) und Malte Strömwall (SC Rapperswil-Jona Lakers).
10. Markus Granlund (Geneve-Servette HC)
An zehnter Stelle steht einer der besten Powerplayspieler der National League. Markus Granlund steht seit 2024 bei den Grenats unter Vertrag und weiss zu überzeugen. In dieser Saison kommt er in Überzahl auf fünf Treffer und insgesamt auf 14 Tore. Ein Grund, weshalb der 32-Jährige nicht weiter vorn klassiert ist, sind die Empty-Net-Points. Bereits sechsmal punktete der Finne in dieser Saison, wenn der gegnerische Torhüter seinen Kasten kurz vor dem Ende des Spiels verlassen hatte. Diese Scorerpunkte bekommen natürlich nicht denselben Wert, wie die übrigen 30 erspielten Zähler.
9. Michael Kapla (HC Fribourg-Gotteron)
Die Saanestädter belegen in der Tabelle derzeit den starken zweiten Rang und möchten nur zu gerne zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Meistertitel gewinnen. Ein Grund, weshalb es dem Team von Roger Rönnberg so gut läuft, ist Michael Kapla. Der US-amerikanische Verteidiger steht seit dieser Saison für die Drachen im Einsatz und hat die schwierige Aufgabe, Ryan Gunderson zu ersetzen. Bislang konnte der 31-Jährige seinen Landsmann praktisch vergessen machen. Kapla steht nach 40 Partien bei zehn Toren und 16 Vorlagen, ist einer der besten Offensivverteidiger der Liga und lässt die Fans des HCFG hoffen.
8. Drake Caggiula (Lausanne HC)
Nach drei Vierteln der absolvierten Regular Season erscheint Drake Caggiula vom Lausanne HC zum ersten Mal unter den Top-10-Imports. Die Waadtländer sind in den Kampf um das Heimrecht in den Playoffs verwickelt. Mit ein Grund dafür ist Drake Caggiula. Der Stümer wechselte auf diese Saison hin aus der Organisation der Edmonton Oilers an den Genfersee und steht nach 35 Spielen bei 14 Toren und zwölf Vorlagen. 23 der 26 Scorerpunkte waren direkte Torbeteiligungen, also ein Treffer oder ein erstes Assist. Damit klassiert er sich an siebter Stelle aller Importspieler. Weil er in der kompletten Punktzahl etwas der Konkurrenz hinterherhinkt, reicht es in diesem Ranking nicht weiter nach vorn.
7. Marcus Sörensen (HC Fribourg-Gotteron)
Der zweite und letzte Spieler der Saanestädter in diesem Ranking ist Marcus Sörensen. Der Schwede trägt mittlerweile seit vier Jahren das Trikot des HC Fribourg-Gotteron und gehört zweifelsohne zu den Fanlieblingen des Teams. Er fiel zwischenzeitlich verletzt aus, steht aber dennoch bei 32 Scorerpunkten in 32 Einsätzen. Bei den Toren und direkten Torbeteiligungen kann er verhältnismässig nicht ganz mit der Konkurrenz mithalten, weshalb er nicht höher in diesem Ranking geführt wird.
6. Jesse Puljujärvi (Geneve-Servette HC)
Im ersten Ranking der Top-10-Imports stand Jesse Puljujärvi noch auf dem neunten Rang. Zur Hälfte der Saison fiel der Finne aus den besten Zehn und nun macht er einen Sprung auf den sechsten Rang. Mit 14 Treffern und 22 Assists ist er der beste Punktesammler der Calvinstädter und der viertbeste Scorer der gesamten National League. Im Vergleich zu den Konkurrenten hinkt er bei den direkten Torbeteiligungen etwas hinterher, weshalb Puljujärvi den sechsten Platz belegt.
5. Matej Stransky (HC Davos)
Zur Hälfte der Regular Season stand Matej Stransky zuoberst im Import-Ranking. Der tschechische Stürmer des HC Davos ist mit je 19 Toren und Vorlagen der drittbeste Scorer der Liga und hinter Filip Zadina und André Petersson der drittbeste Torschütze. An der Spitze der Scorerliste geht es allerdings eng zu und her, weshalb jeder zweite Assist weniger hoch bewertet wird, als Tore und erste Assists. Das ist auch der Hauptgrund, weshalb Stransky in der Rangliste auf den fünften Platz zurückfällt. Bei fünf gegen fünf ist Stransky mit 18 direkten Torbeteiligungen der zweitbeste Stürmer zusammen mit Puljujärvi.
4. Austin Czarnik (Lausanne HC)
Scorerpunkte im Powerplay sind aber auch von grosser Wichtigkeit, und da ist Austin Czarnik die Nummer eins der Liga. 15 Zähler konnte der Stürmer des Lausanne HC bislang in Überzahl sammeln. In den letzten Rankings war der US-Amerikaner jeweils auch schon vertreten, nun macht er einen kleinen Sprung nach vorn. Die grösste Kritik waren jeweils seine vielen zweiten Assists. Zuletzt sammelte Czarnik aber praktisch nur noch direkte Torbeteiligungen und ist mit 39 Scorerpunkten der beste Scorer der Liga. Die Möglichkeit besteht weiterhin, dass er seinen Titel als Liga-Topscorer verteidigen werden kann.
3. André Petersson (SCL Tigers)
Die SCL Tigers haben sich auf diese Saison hin mit André Petersson verstärkt und der Schwede erfüllt sämtliche Wünsche, welche ein National-League-Team an einen Importspieler haben kann. Der 35-Jährige ist effizient vor dem gegnerischen Tor, setzt seine Mitspieler immer wieder gut in Szene und arbeitet äusserst mannschaftsdienlich. Mit 20 Treffern ist er zusammen mit Filip Zadina der beste Torschütze der Liga, somit kommt er im Schnitt auf über einen Scorerpunkt pro Spiel. Ein Bonus ist sicherlich auch, dass er das bei den SCL Tigers macht, bei denen die Mitspieler nicht dieselbe Klasse aufweisen, wie jene bei den absoluten Top-Teams.
2. Erik Brännström (Lausanne HC)
Auch im dritten Import-Ranking der Saison vertreten, ist Erik Brännström. Der Verteidiger stiess auf diese Saison hin zum Lausanne HC und überzeugt auf ganzer Linie. Der ehemalige NHL-Spieler wurde aufgrund seiner offensiven Fähigkeiten verpflichtet, und da trumpft er gross auf. Mit 16 Toren als Verteidiger ist er der sechstbeste Torschütze der Liga! 13 seiner 28 Scorerpunkte sammelte Brännström im Powerplay und macht er so weiter, ist er einer von nur wenigen Verteidigern, die in einer Regular Season 45 oder mehr Scorerpunkte sammeln konnten.
1. Filip Zadina (HC Davos)
Das Ranking wird nach drei Vierteln der Saison aber von Filip Zadina angeführt! Der Stürmer des HC Davos zeigte sich zuletzt in absoluter Topform. Er steht bei 20 Treffern und 30 direkten Torbeteiligungen. Diese Liste führt er mit drei Zählern Vorsprung auf Austin Czarnik an, was der Hauptgrund ist, weshalb er ganz oben steht. Der Stürmer mit Jahrgang 1999 hat zudem in fünf der letzten sechs Spiele getroffen und lässt die HCD-Fans vom Titel träumen.