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Zwei harte Checks bleiben beim ZSC-Sieg ohne Sanktion

kicker

Emotional wird es bereits vor dem Spiel in der Swiss Life Arena. Der abtretende Präsident Walter Frey wird für seine Verdienste geehrt und zum Ehrenpräsidenten ernannt. Die Zürcher nehmen daraus viel Energie mit und kommen in den ersten Minuten zu einigen Möglichkeiten, unter anderem scheitert Baechler am Pfosten. Wenig später gehen die Lions dann in Führung: Nach einem Abschluss von Trutmann lässt Säteri einen Abpraller zu, Sigrist verwertet den Abstauber zum 1:0. Biel gelingt es anschliessend, eine Reaktion zu zeigen. Die Seeländer können sich mehrmals in der offensiven Zone festsetzen, wirklich gefährlich wird es jedoch nur selten. Die Lions bleiben das gefährlichere Team und scheitern unter anderem durch Aberg in der 17. Minute erneut am Pfosten.

Biel startet engagiert ins Mitteldrittel und sucht den Ausgleich. Unter anderem scheitern Sylvegård und Andersson nur knapp. Doch auch die Lions bleiben gefährlich, nach starkem Forechecking wird Andrighetto schön freigespielt und kommt aus bester Position zum Abschluss, scheitert aber an Säteri. Kurz nach Spielhälfte trifft Biel dann zum Ausgleich. Sever hat im Slot die Scheibe, wird nicht angegangen, vor dem Tor wird Hrubec die Sicht genommen, und Sever trifft mit seinem ersten National-League-Tor zum 1:1.

Der Treffer gibt den Seeländern Auftrieb, sie dominieren anschliessend die Partie und schnüren die Lions immer wieder in der eigenen Zone ein. Es gibt gar erste Pfiffe aus dem Publikum, richtig gefährlich wird Biel aber nur selten. Kurz vor der Pause haben die Lions nach einem Konter zur Chance auf die Führung, doch nach schöner Vorarbeit von Rohrer kann Grant die Scheibe alleine vor Säteri nicht kontrollieren. Im Mitteldrittel kam es ausserdem noch zu einem Aufreger, als Malgin ungestraft zu einem Check gegen den Kopf von Braillard ansetzt. Der Bieler verschwindet daraufhin in der Garderobe.

Dionicio schwächt den EHCB zum Auftakt ins Schlussdrittel mit einer Strafe. Die Zürcher lassen den Puck in der Folge gut laufen und erzielen die neuerliche Führung. Grant lenkt einen Blue-Liner von Lehtonen entscheidend ab. Kurze Zeit später ist das Spiel für Huuhtanen beendet. Er muss wegen Boardings gegen Andrighetto unter die Dusche. Das folgende Powerplay nutzen die Zürcher wieder aus. Erneut trifft Grant für die Hausherren. In der Schlussphase kommen die Schiedsrichter mit dem Aussprechen von Strafen nicht mehr nach. Eine Szene des Doppeltorschützen in der 54. Minute übersehen die Referees jedoch. Grant räumt Hultström mit einem Check gegen den Kopf ab. Grant hat Glück, auch diese Szene übersehen die Schiedsrichter. Die Zürcher können sich definitiv nicht über fehlendes Schiedsrichterglück beklagen. Am Ende bringen die Lions den Sieg ungefährdet über die Ziellinie, die beiden Tore in den Schlussminuten - beide Teams treffen noch je einmal - bringen keine Spannung mehr.

Zug duelliert sich mit dem Leader

Beim Duell mit dem Leader gelingt dem EV Zug das erste Highlight. Lindemann fängt in der 10. Minute den Pass aus der Defensive ab und leitet den Angriff per Doppelpass mit Stadler ein. Dann schiesst er aus zentraler Position und Senteler lenkt die Scheibe unhaltbar ins Tor ab. Zu diesem Zeitpunkt ist es eine verdiente Zuger Führung, die aber nicht lange halten soll. Bereits drei Minuten später kann der HC Davos zurückschlagen. Am Ende einer tollen Kombination muss Michael Fora nur noch einschieben. Bei diesem Spielstand bleibt es bis zur ersten Sirene, obschon Davos auffällig fehleranfällig im Aufbau agiert.

Auch im Mitteldrittel bleibt es eine abwechslungsreiche Partie. Erst ein Powerplay ändert aber etwas am Zwischenstand. Als Dahlbeck auf die Strafbank muss, lassen die Zuger die Scheibe über Kubalik, Bengtsson und Kovar gut laufen. Am Ende kann Kovar die Scheibe entscheidend ins Tor ablenken. Das Schlussdrittel können die Zuger dann auch wieder in Überzahl beginnen. Doch dieses bleibt folgenlos. Es ist dann die Reihe an Dahlbeck, der seinen Fehler mit der Strafe vor dem 1:2 in der 52. Minute wiedergutmacht und mit einem satten Schuss ausgleicht. Bei diesem 2:2 bleibt es, auch weil Kubalik das 3:2 unglaublich knapp verpasst. Sein Geschoss klatscht an die Latte und dann an den Pfosten.

In der Verlängerung findet sich kein Sieger und so muss das Penaltyschiessen dieses umkämpfte Duell entscheiden. Da treten die Zuger abgezockter auf. Hofmann und Kovar besorgen den Sieg für die Innerschweizer. Für den HC Davos hat nur Tambellini treffen können.