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2. Liga benennt noch keine Präsidiums-Kandidaten

kicker

Diskussionen gab es demnach vor allem um die Frage, wer für den Posten als Sprecher des Unterhauses im Präsidium der Deutschen Fußball-Liga (DFL) kandidiert, der über das Votum aller 36 Klubs aus Bundesliga und 2. Liga gewählt wird. Aktuell hat Steffen Schneekloth (Holstein Kiel) diesen Posten inne, der weiterhin nur für exakt dieses Ticket kandidieren möchte.

Die beiden anderen Zweitligavertreter werden von den 18 Klubs aus dem Unterhaus direkt bestimmt. Aktuell sind Oke Göttlich (FC St. Pauli) und Holger Schwiewagner (SpVgg Greuther Fürth) mit diesen Mandaten in dem Gremium, das Anfang September genau wie der DFL-Aufsichtsrat neu gewählt wird. Göttlich soll in der Teilversammlung erklärt haben, dass er seinen Klub trotz des Verbleibs des FC St. Pauli in der Bundesliga eher als Zweitligisten betrachtet und daher gerne Sprecher der 2. Liga werden würde, aber um die Kontinuität zu wahren auch für eines der beiden 18er-Tickets antreten würde. Im Endeffekt kommt es nun darauf an, ob sich Schneekloth und Göttlich einig werden - wofür vieles spricht. Bis zum 5. August können Kandidaten für die Gremien vorgeschlagen werden.

Vor den Vertretern der anderen 17 Vereine seine Avancen offengehalten haben soll laut Sitzungsteilnehmern Alexander Jobst. Der Vorstandsvorsitzende von Fortuna Düsseldorf beschäftigt sich demnach weiterhin mit einer Kandidatur, signalisierte allerdings auch Zufriedenheit mit der Arbeit des Trios Schneekloth/Göttlich/Schwiewagner.

Klare Einigung derzeit nicht denkbar

Nach mehreren weiteren Wortbeiträgen - darunter auch eine Diskussion zwischen Göttlich und Jobst zum zweimal gescheiterten Investorenprozess - kristallisierte sich heraus: Eine klare Einigung der 2. Liga auf Kandidaten für das Präsidium ist für den Moment nicht denkbar.

Anders dagegen scheint es in Sachen Aufsichtsrat zu sein, wo einer der aktuellen Amtsinhaber, Ralf Huschen (Hertha BSC), gerne weitermachen möchte, allerdings Rüdiger Fritsch (Darmstadt 98) ausscheidet, weil er bei den "Lilien" nicht mehr als Präsident antritt. Den Hut in den Ring für diesen Posten werfen Anne Baumann (Darmstadt 98) und Michael Becker (Karlsruher SC), der im Laufe der Sitzung dafür plädierte, dass das aktuelle Trio weiterhin die Belange der 2. Liga im Präsidium vertreten solle.