Denn wie der 1. FC Magdeburg mitteilte, haben sich bei der 0:2-Niederlage beim VfL Bochum zwei zentrale Abwehrspieler verletzt, beide drohen längerfristig auszufallen.
Tobias Müller hat sich einen Teilriss des Außenbandes im Knie zugezogen, Daniel Heber erlitt einen Muskelbündelriss. Besonders bitter für Heber, war die Partie beim Ruhrverein doch erst seine zweite in der laufenden Saison, wegen Knieproblemen hatte er zuvor lediglich einen Kurzeinsatz zu verzeichnen.
Damit droht für das Spiel am Sonntagnachmittag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker) gegen Spitzenreiter SC Paderborn ein Engpass in der Defensive. Denn mit Jean Hugonet steht ein weiterer Verteidiger wegen eines Innenbandrisses aktuell noch nicht zur Verfügung. Bleiben eigentlich neben dem gesetzten Marcus Mathisen nur noch zwei Kandidaten übrig: Max Geschwill und Andi Hoti.
Während der 24-jährige Geschwill bereits auf sieben Einsätze kommt und auch in Bochum für Müller in die Partie gekommen war, ist der 22-jährige Hoti in den vergangenen Wochen eigentlich außen vor. Bis zum fünften Spieltag zählte der Kosovare zum Stammpersonal, seitdem stand er aber kein einziges Mal mehr im Spieltagskader und lief zuletzt nur noch für die zweite Mannschaft der Magdeburger in der Regionalliga Nordost auf.
Magdeburg wartet noch auf ersten Sieg gegen Paderborn
Denkbar ungünstige Voraussetzungen also für das Trainerduo Petrik Sander und Pascal Ibold. Und auch die Statistik spricht im Vorfeld gegen den 1. FCM: Denn die Sachsen-Anhalter konnten noch keine der bisher acht Begegnungen gegen den SCP für sich entscheiden.