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Acht unvergessliche Klub-WM-Momente

FIFA
  • Die erste Ausgabe der Klub-WM im neuen Format ist Geschichte
  • Chelsea reist nach dem Finalsieg gegen PSG als Klub-Weltmeister ab
  • Eine Vielzahl unvergesslicher Momente wird in Erinnerung bleiben

Insgesamt wurden 63 Partien bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ ausgetragen und 195 Treffer erzielt. Die Klub-WM sorgte für unzählige unvergessliche Momente – wir blicken auf acht der eindrucksvollsten davon zurück.

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Torhüter glänzen bei packendem Auftakt

Tore fielen im Eröffnungsspiel der Klub-WM zwar keine, doch das intensive Duell zwischen Inter Miami und Al Ahly gab direkt die Richtung für ein mitreißendes Turnier vor. Herons-Keeper Óscar Ustari parierte mehrfach stark und entschärfte unter anderem einen Elfmeter von Mahmoud Trezeguet. Auf der Gegenseite brachte Mohamed El Shenawy, Lionel Messi und Co. mit mehreren Glanzparaden zur Verzweiflung.

Bounous großer Moment

Am 1. Spieltag der Gruppe H kam es zum Trainerduell zwischen Xabi Alonso und Simone Inzaghi. Das erste Aufeinandertreffen zwischen zwei der gefragtesten Coaches im Weltfußball. Beim Stand von 1:1 bekam Federico Valverde in der 92. Minute vom Elfmeterpunkt die große Chance auf den Sieg für Real Madrid. Doch Yassine Bounou tauchte blitzschnell ab und parierte nicht nur spektakulär, er hielt den Ball sogar fest.

Botafogo schockt die Fußballwelt

Schon mit dem Auftaktsieg gegen die Seattle Sounders konnte Botafogo überzeugen. In Spiel zwei sorgte O Glorioso für ein echtes Beben im Weltfußball. Nach einem Konter brachte Igor Jesus die Brasilianer gegen den frischgekrönten Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain in Führung. Darauf folgte leidenschaftliche Defensivarbeit und ein historischer Triumph für die Brasilianer.

Lehrer in Ausbildung löst Auckland-Ekstase aus

Nach zwei Auftaktniederlagen mit insgesamt 16 Gegentoren schien es, als wolle Auckland im letzten Gruppenspiel gegen die Boca Juniors nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Wie schon im Spiel zuvor lag das Team zur Pause mit einem Tor zurück. Sieben Minuten nach Wiederanpfiff schlug Jerson Lagos eine Ecke in den Strafraum und Sportlehrer Christian Gray köpfte zum Ausgleich ein. Die Halbprofis, voller neuseeländischem Stolz und mit jeder Menge Kampfgeist, sicherten sich dadurch ein sensationelles Remis.

Marcos Leonardo macht seine Mutter stolz

Körperlich stand Marcos Leonardo im Camping-World-Stadion in Orlando, doch mit den Gedanken war er bei seiner Mutter in Brasilien. Leidiane hatte nach einem komplizierten Eingriff fast zwei Monate auf der Intensivstation verbracht. Inzwischen war sie auf dem Weg der Besserung, konnte die Reise in die USA jedoch noch nicht antreten. Ihr Sohn aber ließ sie aus über 3.000 Kilometern Entfernung vor Stolz strahlen: Mit einem Doppelpack inklusive Siegtreffer führte der Al-Hilal-Stürmer seine Mannschaft zu einem spektakulären 4:3-Erfolg über Manchester City im Achtelfinale.

Estêvão verabschiedet sich mit Stil

Vor dem Viertelfinale zwischen Chelsea und Palmeiras richteten sich alle Blicke auf Estêvão. Das Ausnahmetalent hatte die Brasileirão im Sturm erobert und auch die Blues so sehr überzeugt, dass sie ihn verpflichteten. Der Wechsel soll nach dem Turnier vollzogen werden.

Einen ersten Vorgeschmack lieferte er auch schon: Mit einem frechen Dribbling ließ er Tosin Adarabioyo alt aussehen und nagelte den Ball aus einem unmöglichen Winkel zum Ausgleich in die Maschen. Auch wenn Chelsea am Ende mit 2:1 weiterkam, zeigte der 18-Jährige, warum er als eines der größten Talente der Welt gilt.

Fabián Ruiz schießt Madrid ab

Gerade einmal sechs Minuten brauchte Fabián Ruiz, um PSG mit einem überlegten Schuss mit der Innenseite im Halbfinale gegen Real Madrid in Führung zu bringen. Nur drei Minuten später lief Ousmane Dembélé alleine aufs Tor zu und legte das 2:0 nach.

Real fand langsam ins Spiel und zeigte erste Ansätze ihrer berühmten Comeback-Mentalität. Kurze Zeit später setzte sich Ruiz jedoch gegen Federico Valverde durch und schob eiskalt zum 3:0 ein. Verrückte 24 Minuten, die PSG den Weg zu einem souveränen 4:0-Erfolg ebneten.

Palmer glänzt und krönt Chelsea zum Weltmeister

Frank Lampard, Didier Drogba, Eden Hazard... Chelsea-Fans sind es gewohnt, in großen Spielen Helden zu feiern und haben in Cole Palmer zweifellos den nächsten gefunden.

Mitte der ersten Hälfte brachte der 23-Jährige die Blues im Finale gegen PSG in Führung, wenig später schob er den Ball mit einem fast identischen Abschluss zum 2:0 ins untere linke Eck. Kurz vor der Pause setzte er dann João Pedro in Szene, der den Titel endgültig zum Greifen nahe brachte.

Der Klub aus dem Westen Londons ist somit Klub-Weltmeister und Palmer sicherte sich den Goldenen Ball von adidas als bester Spieler des Turniers.