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Allofs: "Wir können den Trainer nicht aus der Verantwortung nehmen"

kicker

Nach dem 0:3 gegen den SV Darmstadt 98 schrillten in Düsseldorf die Alarmglocken. Kein Wunder, denn auch im dritten Heimspiel der Saison blieb die Fortuna ohne einen eigenen Treffer und fiel gegen die Lilien binnen zehn Minuten in sich zusammen.

"Ich muss mich beim Publikum entschuldigen, das hier 270 Minuten einiges ertragen musste", wusste Daniel Thioune um den dürftigen Auftritt seines Teams. "Eine Heimmannschaft, die in dieser Zeit kein Tor schießt - so etwas darf nicht passieren. Mit den einzelnen Pfiffen, die wir zu Recht abbekommen haben, sind wir noch gut bedient. Ich bin maximal enttäuscht."

"Es war in sämtlichen Bereichen zu wenig. Gerade für das, was in der zweiten Halbzeit passiert ist, kann es keine andere Erklärung geben", sagte Tim Oberdorf nach dem Spiel, das Darmstadt mit drei Toren zwischen der 64. und 74. Minute für sich entschieden hatte.

Allofs nimmt Thioune in die Pflicht

"Ich bin wirklich dagegen, zu sagen: Bei schlechten Spielen muss als Konsequenz der Trainer weg", sagte Sportvorstand Klaus Allofs zwar, forderte von Thioune aber auch: "Dennoch möchte ich klar sagen: Wir können den Trainer nicht ganz aus der Verantwortung nehmen. Er ist verantwortlich dafür, dass sich die Situation bessert."

Am Samstag geht es nach Bochum (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker), wo gleichermaßen ordentlich Druck auf dem Kessel ist. Allofs versuchte zumindest für Thioune etwas Luft herauszulassen. Man müsse eine Entwicklung sehen, aber "es gibt in Bochum kein Endspiel".

Idealerweise sehe man beim VfL dann eine andere Leistung. "Das, was wir dann sehen, gibt unsere weitere Handlungsweise vor und beeinflusst sie auch", so Allofs. Damit ist der Rahmen gesteckt und der Trainer zumindest öffentlich angezählt.