Fehlercode: %{errorCode}

Am Samstagabend kam es für zwei Brüder zu einem ganz speziellen Duell

kicker

In der 74. Minute im Duell zwischen dem FC Thun und dem FC Zürich war es so weit. Nils Reichmuth wurde beim neuen Wintermeister eingewechselt und traf auf dem Feld somit auf seinen Bruder Miguel Reichmuth, der nur neun Minuten später bei den Stadtzürchern ausgewechselt wurde. Gemeinsam auf dem Feld standen sie in der Super League bisher noch nie.

Es war aber nicht immer so, dass die beiden in unterschiedlichen Teams gespielt haben. Als sie gemeinsam im Team waren, gab es natürlich auch einen Konkurrenzkampf. Trotzdem sei die Beziehung "sehr intakt und gesund", wie der rund 20 Monate ältere Nils gegenüber 20 Minuten sagt. Teilweise sei es im eins gegen eins im Training aber auch ausgeartet. "Das hat uns aber angespornt und weitergebracht."

Konkurrenten: Erst im Team, dann in der Liga

Sein jüngerer Bruder Miguel hatte mit dem Konkurrenzkampf schon schwieriger. Es werde sowieso härter, wenn man höher spielt, gleichzeitig wollte er seinen Bruder nicht "schlechter" machen. Heute sind sie zwar noch immer Konkurrenten, allerdings nicht mehr im gleichen Team um eine Position. Sie verfolgen die Teams des jeweiligen Bruders, sind begeistert von der aktuellen Form.

Noch ist es wohl nicht so weit, dass man die Reichmuths in naher Zukunft in der Nationalmannschaft sieht. Dass es die Schweizer Nati wird, ist aber auch nicht selbstverständlich, denn die Reichmuths sind Schweiz-chilenische Doppelbürger. Miguel träumt davon, für die Nati zu spielen, Nils würde sich ebenfalls für die Schweiz entscheiden, sofern er denn entscheiden kann. "Ich habe hier Freunde und die Ausbildung genossen. Der Bezug zu Chile ist ein ganz anderer."