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Anfang hofft auf ein Gespräch mit Thioune

kicker

Das Wochenende war bei Vorstand Sport Klaus Allofs eng getaktet. Nach der Niederlage am Freitagabend gegen den 1. FC Nürnberg (2:3) folgte am Samstag die Analyse der Situation. Tags darauf wurde Daniel Thioune die Entscheidung über seine Entlassung mitgeteilt. Am Montag sei es zudem noch zu einem persönlichen Gespräch gekommen.

Da stand mit Markus Anfang dann auch schon der Nachfolger von Thioune fest. Der Vertrag des neuen Trainers läuft - wie Allofs auf der schnell einberufenen Pressekonferenz mitteilte - bis Juni 2027.

Allofs Hoffnung bei Thioune

Für die Fortuna wird die Trennung von Thioune damit nicht ganz billig, denn der 51-Jährige hatte vergangenes Jahr einen Dreijahresvertrag bis 2028 unterschrieben. "Wir haben etwas anderes vorgehabt. Kontinuität auf der Trainerposition ist ein hohes Gut, darf aber kein Selbstzweck sein", sagte Allofs dazu. Zum damaligen Zeitpunkt habe es nur die Entscheidung gegeben, es so oder gar nicht zu machen.

Dennoch hofft Allofs, dass Thioune nicht bis 2028 auf der Gehaltsliste bleibt. "Ich glaube nicht, dass wir in den nächsten drei Jahren damit rechnen müssen, dass Thioune in den nächsten drei Jahren kein Trainer mehr ist."

Sein Nachfolger lobte seinen Vorgänger. "Daniel hat hier einen tollen Job gemacht, ich möchte in den nächsten Tagen auch mal mit ihm sprechen oder ihn anrufen", erzählte Anfang. "Das finde ich wertvoll und ich würde mich freuen, wenn er mit mir darüber reden würde."

Was hat Anfang vor?

Die erste Trainingseinheit findet bereits am Montagnachmittag statt. Was die Spieler ungefähr erwartet, skizzierte Anfang. "Wir wollen aktiven Fußball spielen, früh attackieren. Wir wollen viel Ballbesitz haben, Torraumszenen kreieren, Chancen herausspielen", so Anfang, der beim 1. FC Kaiserslautern zwei Spieltage vor dem Ende der zurückliegenden Saison mitten im Aufstiegskampf freigestellt wurde. "Wir wollen die Wahrscheinlichkeit hochhalten, die Spiele für uns zu entscheiden."

Das taktische System spiele dabei nicht die entscheidende Rolle. "Am Ende ist es wichtig, dass die Jungs auf dem Platz wissen, was sie zu tun haben. Da geht es nicht um Systeme", sagt Anfang, der sich flexibel aufstellen möchte.