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Auch die Bundesliga war interessiert: Yokota schließt sich Hannover an

kicker

Vier Tore, drei Assists und ein kicker-Notenschnitt von 3,31 in 25 Zweitliga-Einsätzen für den 1. FC Kaiserslautern brachten Daisuke Yokota auf den Radar einiger Konkurrenten. Nachdem die Leihe des 25 Jahre alten Angreifers zum FCK geendet hatte, meldete unter anderem Bundesligist St. Pauli Interesse an. Dieser Transfer klappte nicht - stattdessen hat nun Hannover 96 zugeschlagen.

Zunächst wechselt Yokota für ein Jahr auf Leihbasis von der KAA Gent an den Maschsee, Hannover hat sich nach eigenen Angaben allerdings eine Kaufoption für den quirligen Flügelspieler gesichert. Bereits am Dienstagnachmittag steht er erstmals im 96-Dress auf dem Trainingsplatz, am Sonntag startet der ambitionierte Zweitligist dann in die neue Saison - ausgerechnet gegen Kaiserslautern (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker).

Auch beim FCK war Yokota als Leihspieler aktiv, für Gent stand er zuvor auch schon in der Conference-League-Qualifikation auf dem Rasen. Durchsetzen konnte er sich bei den Belgiern allerdings nie. Nach seiner Ausbildung in der japanischen Heimat war er bereits 2018 nach Deutschland gekommen, nach einem Jahr in der Jugend des FSV Frankfurt und einer weiteren Saison bei Carl Zeiss Jena ging es für ihn auf verschiedenen Europa-Stationen weiter, bevor er in Gent, beim FCK und nun schließlich in Hannover landete.

Mann lobt Yokotas Zug zum Tor

Das Profil Yokotas passt laut 96-Geschäftsführer Marcus Mann "sehr gut" zu 96: "Er verfügt über einen guten Antritt, ist extrem wendig und beweglich im Eins-gegen-eins und hat auch seine Stärken im Umschaltspiel. Dazu kommt ein guter Zug zum Tor - er sucht selbst den Abschluss, indem er ins Zentrum zieht, kann aber auch den letzten oder vorletzten Pass spielen."

Der Neuzugang selbst betont in einem Vereinsstatement, er wollte "unbedingt hierher wechseln, weil ich die Gespräche als sehr wertschätzend und positiv empfunden habe". Yokota ist damit der bereits 15. Neuzugang in diesem Sommer - plus Leih-Rückkehrer Marius Wörl, der nach zwei Jahren in Bielefeld ebenfalls wieder im 96-Kader steht.