Ein echtes Starensemble erwartet die Fans am Sonntag im Finale der FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ zwischen dem Chelsea FC und Paris Saint-Germain. Über den gesamten Platz hinweg dürften hochkarätige Einzelduelle den Ton angeben, wenn der Premier-League-Vertreter auf den amtierenden UEFA-Champions-League-Sieger trifft. FIFA hat drei Schlüsselduelle herausgegriffen, die im MetLife-Stadion den Ausschlag geben könnten.
Innenverteidiger Trevoh Chalobah hat sich 2025 zu einer zentralen Figur im Spiel von Chelsea entwickelt. Nach einer erfolgreichen Leihe zu Crystal Palace konnte der 26-Jährige seine starke Form halten und präsentierte sich bei der Klub-Weltmeisterschaft bislang als echte Säule in der Defensive. Besonders beim 2:0-Halbfinalsieg gegen Fluminense FC überzeugte er mit Übersicht, Zweikampfstärke und sicherem Spielaufbau – und brachte dabei alle 54 Pässe an den Mitspieler.
Im Finale am Sonntag wartet nun die bislang wohl größte Herausforderung auf ihn: Ousmane Dembélé. Der Flügelspieler von Paris Saint-Germain hatte die Gruppenphase verletzungsbedingt verpasst, ist aber pünktlich zur K.-o.-Runde in Topform zurück. Beim 2:0-Viertelfinalsieg über den FC Bayern München traf er nach seiner Einwechslung, im Halbfinale gegen Real Madrid (4:0) stand er erstmals in der Startelf – und stellte mit seinem Tempo, energischem Pressing und seinem trickreichen Spiel die Abwehr der Königlichen vor große Probleme.
Sowohl Chelsea als auch Paris Saint-Germain verfügen über exzellent besetzte Mittelfeldzentralen – und mit Enzo Fernández und Vitinha stehen sich am Sonntag zwei Akteure von internationalem Topniveau gegenüber.
Fernández bringt enorme Energie und kompromisslose Zweikampfführung ins Spiel, prägt Chelseas Rhythmus und Spielweise maßgeblich. Vitinha hingegen besticht mit Übersicht, Präzision im Passspiel und klugem Positionsspiel. PSG gelingt es dank ihm, Spiele zu kontrollieren und gegnerische Offensivaktionen frühzeitig zu entschärfen.
Beide Mittelfeldmotoren haben auch in der Offensive Akzente gesetzt: Sowohl Fernández als auch Vitinha erzielten bei diesem Turnier jeweils ein Tor. Der Argentinier steuerte zudem drei Vorlagen bei, Vitinha deren zwei – ein Duell auf Augenhöhe.
João Pedro ist erst vor wenigen Tagen von Brighton & Hove Albion zum Chelsea FC gewechselt – doch schon in seinem ersten Startelfeinsatz im Halbfinale gegen Fluminense schlug der Brasilianer voll ein: Zwei sehenswerte Treffer machten ihn zum Matchwinner und sorgten für Aufsehen. Mit seinem Tempo, seinen technischen Fähigkeiten und seinem instinktiven Torriecher ist João Pedro nur schwer auszurechnen – und eine echte Herausforderung für jede Defensive.
Im Finale trifft er auf einen Landsmann und absoluten Weltklasseverteidiger: Marquinhos. Der PSG-Kapitän ist Rekordspieler des Klubs, ein eleganter Innenverteidiger mit starker Spieleröffnung und unverkennbarem Führungsstil. Mit seiner Erfahrung, seinem Stellungsspiel und seiner Ruhe am Ball ist der 31-Jährige einer der Schlüsselspieler im Team von Luis Enrique. Gelingt es ihm, João Pedro zu stoppen, könnte das PSG entscheidend in die Karten spielen – und ein weiterer Schritt zum Weltmeistertitel sein.