Zuletzt wurde Lino Tempelmann von einer Knochenprellung ausgebremst, die er sich am 3. Spieltag beim 0:2 Eintracht Braunschweigs beim Karlsruher SC zugezogen hatte. Zwar kam er vor der Länderspielpause zu zwei Kurzeinsätzen, doch für ein Startelfmandat reichte es für den 26-Jährigen noch nicht.
Heute Abend (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker) im Gastspiel bei Fortuna Düsseldorf soll es aber wieder so weit sein. Ein gutes Omen für Braunschweig. Denn alle Partien ohne den Mittelfeldmotor in der Startelf gingen verloren. Wie wichtig Tempelmann für das Spiel der niedersächsischen Löwen ist, zeigte sich in der Länderspielpause im Testspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Beim 6:0 gegen das aktuelle Zweitliga-Schlusslicht stand Tempelmann bereits in der Startelf, überzeugte mit seiner Dynamik sowie Laufbereitschaft und nicht zuletzt durch seinen nimmermüden Einsatz.
Tempelmann war in der vergangenen Winter-Transferperiode von Schalke 04 zunächst auf Leihbasis an die Hamburger Straße gekommen. Er avancierte auf Anhieb zum Stammspieler und war mit einer kicker-Durchschnittsnote von 3,44 der nach Noten beste Braunschweiger Spieler.
Es war deshalb alles andere als ein Wunder, dass Braunschweig im Sommer um den gebürtigen Münchner kämpfte. Für den allerdings auch Angebote anderer Vereine vorgelegen haben sollen - unter anderem von Klubs aus der Bundesliga. Und letztendlich machte Braunschweig das Rennen - auch weil Tempelmann keinen Hehl daraus machte, wie wohl er sich im gelb-blauen Umfeld fühlt.