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Aufgrund der "fußballerischen Qualität": Krumrey erhält Vorzug vor Weiner

kicker

Mit Spannung dürften die Kiel-Fans die erste Startelf von Marcel Rapp der Spielzeit 2025/26 erwartet haben. Ein besonderes Augenmerk lag dann bei der Veröffentlichung sicher auf der Torwartposition. Denn Rapp ließ bis zuletzt offen, ob Neuzugang Jonas Krumrey oder Timon Weiner zwischen den Pfosten stehen würde. Der Trainer gab im Gastspiel in Paderborn letztlich Erstgenanntem den Vorzug. "Wir haben Jonas den Vorzug gegeben, weil wir uns zusätzliche Sicherheit durch seine fußballerische Qualität versprochen haben", begründete der 46-Jährige nach dem Abpfiff seine Wahl.

Sein Debüt hatte sich Krumrey derweil sicher anders vorgestellt. Zwar zeigte der 21-Jährige eine solide Leistung - "Ich finde, Jonas hat das in Ordnung gemacht", erläuterte auch Rapp - , doch der Gegentreffer in der neunten Minute der Nachspielzeit war für ihn wie für alle Störche bitter.

Weiner zum zweiten Mal binnen weniger Monate auf die Bank degradiert

Obwohl Krumrey in Ostwestfalen im Tor stand, hat er den Status als Nummer eins nicht sicher - im Gegenteil. "Es gibt Trainer, bei denen ist die Torwart-Entscheidung in Stein gemeißelt und erst, wenn jemand viele Fehler macht, dann wird gewechselt. Ich sage, dass wenn einer gut spielt, dann steht er in der Startelf und wenn er schlecht spielt, dann kommt er raus. Das ist bei den Torhütern so wie bei den Feldspielern", so der KSV-Trainer.

Aufgrund der ordentlichen Premiere lieferte Krumrey Rapp allerdings keinen Grund, ihn am Sonntag gegen Bielefeld nicht aufzustellen. Für Weiner ist es derweil die zweite Degradierung auf die Bank binnen weniger Monate. Bereits nach dem 26. Spieltag der abgelaufenen Saison hatte Rapp den damaligen Stammtorwart durch Thomas Dähne, den es im Sommer zu 1860 zog, ersetzt. Damals wie heute begründete er seine Maßnahme mit der größeren Ruhe, die der Weiner-Konkurrent dem Team gebe.