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Baumanns Anspruch erfüllt: "Wollten eine Achse formen"

kicker

Wenn Frank Baumann seine ersten Monate in Königsblau gegenüber Vereinsmedien als "interessante und ereignisreiche Zeit" beschreibt, ist das durchaus glaubhaft. Über 20 Transfers wickelte S04 immerhin im ersten Wechselfenster unter dem neuen Sportvorstand ab, dessen Grundlage "die Frage war, welchen Fußball wir auf Schalke spielen wollen". Worauf die Antwort mit der Wahl Miron Muslics als Cheftrainer eindeutig ausfiel: "Intensiv, mutig und zielstrebig" benennt Baumann die drei zentralen Adjektive.

Hauptsächlich ging es dem langjährigen Verantwortlichen Werder Bremens um die Stärkung der Abwehrreihe: "Für die dort offenen Positionen haben wir nach Führungsspielern gesucht, die unserem Spiel Stabilität verleihen: Jungs, die etwas erlebt haben und auch in schwierigen Situationen vorweg gehen können."

Gefunden haben Baumann und Co. diese Eigenschaften in Timo Becker, Nikola Katic und Hasan Kurucay. Ein Trio, das Baumanns größten Wunsch erfüllt zu haben scheint: "Wir wollten eine Achse formen." Wobei der 49-Jährige nicht nur auf gänzlich frische Kräfte setzt: "Neben den Neuzugängen war auch die Vertragsverlängerung von Loris Karius ein wichtiges Signal in die Mannschaft hinein."

Wunschtransfer Gomis rundet Neuzugänge ab

Weiter vorne verstärkten sich die Knappen derweil mit Soufiane El-Faouzi, Finn Porath und Christian Gomis. Während El-Faouzi sich direkt als Stammkraft etablierte, sieht Baumann in Porath einen "flexibel einsetzbaren Spieler", der dementsprechend als Springer im Mittelfeld wichtig werden könnte. Bei Gomis handle es sich zudem um "einen sehr interessanten Spieler, der unsere Möglichkeiten vergrößert". Ein Wunschtransfer: "Wir haben mit ihm am Deadline Day noch den Stürmertypen verpflichtet, den wir gesucht haben."

In der Rückschau ist Baumann dementsprechend zufrieden mit seiner ersten Transferphase in Gelsenkirchen: "Das Fazit fällt positiv aus. Wir haben Spielerprofile gefunden, die wir im Rahmen unserer finanziellen Möglichkeiten für unser Team gewinnen wollten." Ein solider Anfang, nach dem jedoch kaum Zeit zum Durchatmen bleibt: "Wir kommen jetzt kurz zur Ruhe und analysieren, wie wir im Transferfenster gearbeitet haben. Danach geht es sehr schnell weiter - nicht nur mit Blick auf den Winter, sondern auch auf den nächsten Sommer."