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Bedeutsames Ergebnis von Offenbachs Aufarbeitung: Glibo darf weitermachen

kicker

Das Kämpfen hat sich gelohnt. Kristjan Glibo war in den vergangenen Tagen und Wochen schwer angezählt, sein Trainerstuhl bei Kickers Offenbach schien spätestens nach dem finalen Spiel des Jahres gegen die U 23 des 1. FSV Mainz 05 in seine Einzelteile zu zerbersten. Denn der neue Sport-Geschäftsführer Martin Pieckenhagen wollte nach jener Partie eine grundlegende Analyse vornehmen und gleichzeitig Entscheidungen treffen. Klar schien, dass ein Trainer nicht mehr zu halten sein werde, dessen Team statt im anvisierten Aufstiegskampf nur einen Zähler über dem potenziellen Abstiegsplatz 14 überwintert.

Doch falsch gedacht! Der OFC gewann 3:1, der schon vor der Mainz-Partie sehr kämpferisch und entschlossen wirkende Glibo hatte mit seiner Energie offenbar die Mannschaft angesteckt. Der von vielen erwartete Trainerwechsel - den Pieckenhagen bei aller Unzufriedenheit nie explizit ankündigte - ist kein Thema mehr. Das gab der OFC am Mittwoch bekannt, Pieckenhagen kleidete es in folgende Worte: "Nach sehr ehrlichen und oft selbstkritisch geführten Gesprächen der vergangenen Tage sind wir geschlossen zu dem Entschluss gekommen, dass Kristjan Glibo auch in Zukunft der richtige Mann an der Seitenlinie ist."

Verbunden mit dem Treuebekenntnis ist ein klarer Auftrag an Glibo und die Mannschaft: "Jetzt gilt es gut durch die Wintervorbereitung zu kommen und mit der gleichen Entschlossenheit wie zuletzt gegen Mainz in die Restsaison zu starten." Diese Restsaison beginnt nach derzeitigem Stand am 15. Februar mit dem Landespokal-Viertelfinale beim FSV Frankfurt, ehe der Februar 2026 mit den Auftritten in der Regionalliga beim TSV Steinbach Haiger und zu Hause gegen die Stuttgarter Kickers abgerundet wird.