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Behrens geht Teamkollege an - Lugano kündigt Sanktionen an

kicker

Seit seinem Sommer-Abschied vom VfL Wolfsburg steht Kevin Behrens in der Schweizer Super League beim FC Lugano unter Vertrag. Der Stürmer, der am Luganer See bislang sechs Tore in 19 Erstliga-Spielen erzielte, fiel nun im Rahmen eines Testspiels negativ auf.

Nach der knappen 1:2-Niederlage gegen den 1. FC Köln verlor die Mannschaft von Mattia Croci-Torti am Freitag auch ihr zweites Testspiel der Winterpause. Das 2:4 gegen Viktoria Pilsen geriet dabei aber schnell in den Hintergrund, vielmehr sorgten Geschehnisse rund um den ehemaligen deutschen Nationalspieler in der 72. Spielminute für Aufsehen.

Behrens schubst Teamkollege Koutsias zu Boden

Behrens war eigentlich gerade dabei, im Pressing die gegnerische Abwehrkette anzulaufen, als er plötzlich abdrehte. Ungebremst rannte der 34-Jährige auf seinen Sturmkollegen Georgios Koutsias los und schubste diesen zu Boden. Auch verbal attackierte der aufgebrachte 34-Jährige den Teamkollegen. Behrens beschimpfte Koutsias lautstark - die Beleidungen waren im Livestream klar zu verstehen - und befahl ihm, leise zu sein. Was der Auslöser für diesen Aussetzer von Behrens war, bleibt unklar.

Durch den Unparteiischen auf dem Rasen wurde die Aktion nicht sanktioniert, der FC Lugano nahm in einer Mitteilung anschließend aber Stellung und deutete Konsequenzen für Behrens an, der im Herbst 2024 in Diensten der Wolfsburger wegen eines Regenbogen-Trikots bereits einen Eklat ausgelöst hatte.

Der aktuelle Tabellen-Dritte der Super League verurteilte den Vorfall in einer kurzen Stellungnahme "in aller Deutlichkeit". Die Angelegenheit werde intern behandelt und geregelt. Der Verein werde über eine angemessene Disziplinarmaßnahme gegen die beiden involvierten Spieler entscheiden, den Fall aber nicht weiter kommentieren.