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Beim FCA herrscht nach der Niederlage im Spitzenspiel Frust - auch über den Schiedsrichter

kicker

Im Duell gegen den FC Vaduz musste sich der FC Aarau am Freitagabend mit 2:3 geschlagen geben. Der FCA bewies zweimal viel Moral, sah sich aber vor allem in zwei Situationen benachteiligt: In der 66. Minute wurde Marcin Dickenmann zum Unverständnis des FCA des Feldes verwiesen, in der 89. Minute traf Stephan Seiler nach einem Eckball, der eigentlich keiner hätte sein sollen.

Zuerst zum Platzverweis. Nach einem Klärungsversuch der Liechtensteiner hält Dickenmann den Fuss dazwischen und wird getroffen. Beide Akteure winden sich vor Schmerzen am Boden. Der Schiedsrichter sieht in der Szene jedoch ein Schauspiel des Aarauers und zeigt diesem seine zweite Gelbe Karte.

Was sagt Dickenmann selbst dazu? "Wir gehen beide zum Ball, aber er trifft mich auch klar am Fuss. Ich habe damit gerechnet, dass es Penalty gibt. Dann zeigt er mir plötzlich die Gelbe Karte, ich habe die Welt nicht mehr verstanden", sagt der 25-Jährige gegenüber der Aargauer Zeitung. Ähnlich sieht es auch Teamkollege Serge Müller, der Dickenmann keinesfalls als Spieler kennt, der sich einfach so fallen lässt.

Der Vaduzer Siegtreffer sorgt für Diskussionen

Zum viel umjubelten Sieg des Teams aus dem Ländle trifft wie gesagt Stephan Seiler, der nach einem Abpraller am schnellsten reagiert. Vorangegangen ist der Situation ein Eckball, der nach einem Duell zwischen Serge Müller und Marcel Monsberger zustande kommt. Müller sagt nach der Partie, dass er beim Blocken der Flanke des Gegenspielers diesen angeschossen habe, der Ball danach ins Aus gegangen sei.

Besonders bitter an der Entscheidung: "Der Schiedsrichter wollte Abstoss geben, doch der Linienrichter hat ihn vom Gegenteil überzeugt. Keine Ahnung, warum er das gemacht hat, aber es macht die Niederlage noch bitterer. Wie Trainer Brunello Iacopetta sagt, habe sich der Linienrichter nach dem Spiel immerhin mehrfach für den Fehler entschuldigt. "Es ist wirklich bitter, dass wir in einem solch wichtigen Spiel mit solchen Fehlentscheiden brutal bestraft werden."

Iacopetta gibt aber auch zu: "Schiedsrichter und Linienrichter sind nicht dafür verantwortlich, wie wir einen solchen Eckball verteidigen. Deshalb müssen wir uns auch selbst an der Nase nehmen und solche Situationen besser lösen."