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Berisha sagt Hertha ab

kicker

Den einen Wunschstürmer - Dawid Kownacki - hat Hertha BSC vor elf Tagen per Leihe mit Kaufpflicht an Land gezogen. Die Hoffnung, auch den anderen Wunschstürmer - den bei der TSG Hoffenheim ausgemusterten Mergim Berisha - zu bekommen, muss der Zweitligist jetzt allem Anschein nach begraben. Nach dem Kownacki-Deal hatte Trainer Stefan Leitl gesagt: "Ich hoffe auch auf Berisha, dass er noch zu uns kommt. Das liegt aber nicht alleine an uns." Inzwischen ist die Personalie nach kicker-Informationen vom Tisch. Hertha hat von der Spielerseite mittlerweile eine Absage erhalten.

Weber über weitere Zugänge: "Du weißt nie, was passiert"

Ex-Nationalspieler Berisha, der in der Rückrunde der vergangenen Saison an den FC Augsburg ausgeliehen war und der bei Bundesligist Hoffenheim trotz eines Vertrages bis 2027 keine Perspektive mehr hat, soll trotz guter Gespräche mit den Berliner Verantwortlichen zuletzt nicht mehr komplett von einem Wechsel in die Hauptstadt überzeugt gewesen sein - wohl auch wegen der latenten zeitlichen Ungewissheit. Wann Hertha ihm ein konkretes Angebot hätte unterbreiten können, war bis zuletzt unklar. Um für einen weiteren Zugang Budget zu haben, müssen die Berliner zunächst Spieler abgeben. Ganz oben auf der Liste: Innenverteidiger Agustin Rogel und der zur U23 abgeschobene Mittelfeldspieler Bilal Hussein.

Der Blick von Berisha, der dem Vernehmen nach vor Wochen eine Offerte des von Markus Gisdol trainierten türkischen Erstligisten Kayserispor abgelehnt hatte, soll derzeit verstärkt ins Ausland gehen. Ob Hertha BSC, das am Freitagabend (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker) auf Schalke die neue Zweitliga-Saison eröffnet, in der laufenden Transferperiode nochmal nachlegt, ist offen. Sportdirektor Benjamin Weber hatte am Mittwoch gesagt: "Du weißt nie genau, was in den kommenden Wochen passiert. Wir sind ordentlich aufgestellt. Den Rest werden wir sehen." Als potenzielle Bereiche für weitere Verstärkungen gelten der Angriff und die linke Außenbahn.