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Bielefelder Ernüchterung: "Das werden wir analysieren"

kicker

Nach fünf Spieltagen war Aufsteiger Arminia Bielefeld auf Platz drei und hatte obendrein Werder Bremen aus dem Pokal rausgeworfen. Einen guten Monat später liest sich die Bilanz nicht mehr ganz so gut. Vier Niederlagen in Folge und nur ein Sieg aus den vergangenen sieben Ligaspielen sind nach dem jüngsten 3:4 im Ostwestfalen-Derby zusammengekommen.

Dabei lief es am Samstag zunächst ja noch ganz gut. "Ich war mit der ersten Halbzeit sehr zufrieden. Das, was wir uns vorgenommen haben, haben wir auch gesehen. Wir wollten Zweikämpfe führen und gewinnen und Umschaltmomente kreieren", kommentierte Coach Mitch Kniat.

Nach dem Wechsel dauerte es allerdings nur wenige Minuten, ehe aus einem 2:1 ein 2:4 wurde. "Wenn man in so kurzer Zeit diese Gegentore bekommt, dürfen wir uns nicht beschweren, am Ende mit leeren Händen dazustehen", sagte Kniat weiter.

Immerhin gab sein Team nicht auf, doch es reichte nur noch zum Anschlusstreffer. "Mit drei Toren auswärts muss man das Spiel eigentlich gewinnen, wir bekommen derzeit aber zu viele Gegentore", wird Joel Grodowski auf der Website des Klubs zitiert. In den letzten vier Spielen kassierte die Arminia zwölf Gegentore - an den ersten fünf Spieltagen waren es gerade mal vier.

"Da müssen wir auf uns selbst schauen und das beheben, damit haben wir das Spiel verloren", so Grodowski. "Nach der Führung müssen wir das Ergebnis besser verwalten, das werden wir analysieren, weil wir überhaupt kein schlechtes Auswärtsspiel gemacht haben." Übrigens: Das letzte Mal, als die Arminen trotz drei Auswärtstoren verloren, war am 6. Spieltag 2017/18 beim 3:4 in Darmstadt.

Um die Krise zu beenden, kommt die Defensive nächste Woche beim 10. Spieltag auf den Prüfstand. Es wird nicht nur Tabellenführer Elversberg auf der Alm aufkreuzen, sondern es kommt auch der beste Angriff der 2. Liga (22 Tore).