Fehlercode: %{errorCode}

Blitzcomeback nach Gesichtsfraktur: Johannes spielt gegen Chelsea

kicker

Die Zwangspause war nur kurz: Eine Woche nachdem sie sich im Champions-League-Spiel bei Real Madrid eine Gesichtsfraktur zugezogen hat, wird Stina Johannes am Mittwoch am letzten Spieltag der Ligaphase gegen den FC Chelsea schon wieder in die Startformation des VfL Wolfsburg zurückkehren - mit Gesichtsmaske. "Sie hat zweimal trainiert, fühlt sich gut und ist einsatzfähig", erklärte VfL-Trainer Stephan Lerch am Dienstag.

Ein Blitzcomeback! Schließlich hatte die Nationaltorhüterin vor sechs Tagen in Madrid ziemlich übel ausgesehen, nachdem sie kurz vor dem Ende der Partie in Madrid (0:2) von der Spanierin Iris Ashley mit dem Fuß im Gesicht getroffen wurde.

Johannes blutete und musste minutenlang behandelt werden. "Stina sieht übel aus", meinte Lerch noch am vergangenen Freitag. Beim 6:1-Auswärtssieg in Nürnberg am Samstag stand Martina Tufekovic im Wolfsburger Tor. Die 31-Jährige, die im Sommer von der TSG Hoffenheim nach Wolfsburg wechselte, muss am Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker) im AOK-Stadion gegen die Blues wieder auf der Bank Platz nehmen.

Wölfinnen "können nur gewinnen"

Großen Druck hat der VfL vor dem Vergleich mit dem aktuellen Zweiten und Vorjahresmeister der englischen Super League nicht mehr. "Wir können nur gewinnen", sagte Lerch. Mit neuen Zählern (drei Siege und zwei Niederlagen) ist bereits klar, dass der VfL nicht mehr in der Ligaphase aus der Königsklasse ausscheiden kann. Die ersten vier Mannschaften sind direkt für das Viertelfinale qualifiziert. Die Teams auf den Plätzen fünf bis zwölf können über Play-offs weiterkommen. Für alle dahinter platzierten Mannschaften ist Endstation. Aktuell belegen die Wolfsburgerinnen Tabellenplatz 7. Chelsea ist mit elf Zählern (drei Siege und zwei Remis) Dritter.

Im Falle eines Erfolges gegen die Engländerinnen könnte der VfL auch noch die Top 4 erreichen, aber das hat keine Priorität beim Bundesligazweiten und letztjährigen Vizemeister. "Wir können es schaffen, aktuell ist das aber kein Thema", sagte der Wolfsburger Trainer. "Was auf den anderen Plätzen passiert, ist uns egal." Wichtig sei erstmal, in der Champions League überwintern zu können. "Es ist ein Privileg, in diesem Wettbewerb dabei zu sein", freute sich Lerch, dessen Mannschaft zum Jahresabschluss der Bundesliga am Sonntag (18.30 Uhr) Aufsteiger Hamburger empfängt.