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Braunschweig und Polizei ziehen Fazit nach dem Derby

kicker

Das Niedersachsenderby zwischen Eintracht Braunschweig und Hannover 96 gehört zu den traditionsreichsten in Deutschland. Entsprechend emotional sind die Spiele für die Fans der beiden Klubs. Weil es bei den Partien der Rivalen immer wieder zu Ausschreitungen und vor allem dem Abbrennen von Pyrotechnik kam, wurde in der vergangenen Saison die Anzahl der erlaubten Gästefans enorm reduziert.

Mit einem erweiterten Sicherheitskonzept, aber ohne personalisierte Tickets ging das Derby am Sonntag über die Bühne (0:3) und offenbar blieben größere Zwischenfälle aus. Der BTSV zeigte sich in einer Mitteilung vom Montag zufrieden. Die Anreise der 96-Anhänger sei störungsfrei verlaufen. "Einige vereinzelte Störungen" habe es im Heimbereich gegeben. Auch die Abreise beider Lager sei "friedlich" abgelaufen.

Womit Braunschweig jetzt rechnet

"Der Spieltag hat gezeigt, dass beide Fanlager die Rivalität leidenschaftlich, aber friedlich und ohne Gewalt ausleben können", so die Braunschweiger, die den Ball direkt nach Hannover weiterspielen: "Auf Grundlage der heutigen Erfahrungen rechnet Eintracht Braunschweig fest damit, dass auch das 184. Niedersachsenderby im März 2026 in Hannover ohne Teilausschlüsse oder vergleichbaren Einschränkungen stattfinden wird."

Die Polizeidirektion Braunschweig zog ebenfalls zufrieden Bilanz. "Das Konzept der Polizei ist aufgegangen. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Bundespolizei und Vereinen konnten größere Störungen im Vorfeld verhindert und ein sicherer Ablauf gewährleistet werden", wird Polizeipräsident Thomas Ring zitiert. "Viele Fans haben gezeigt, dass sie den Appell, sich friedlich und respektvoll zu verhalten, ernst genommen haben. Auch wenn es noch Verbesserungsbedarf gibt, war das heutige Spiel ein Schritt in die richtige Richtung."

Helfer erleiden Knalltrauma

Ganz ohne Zwischenfälle lief der Nachmittag indes nicht ab. Im Stadion wurden Bengalos abgebrannt. Zudem erlitten zwei Angehörige einer Hilfsorganisation bei einem Böllerwurf nach dem Spiel ein Knalltrauma. Im Gästebereich gab es außerdem einzelne Fälle von Sachbeschädigung wie das Herausreißen von Sitzschalen.