Mit 30 Einsätzen im Mittelfeld gehörte Filip Kaloc in der abgelaufenen Saison zum absoluten Stammpersonal des 1. FC Kaiserslautern. Nach eineinhalb Jahren am Betzenberg steht für den 25-jährigen Mittelfeldspieler nun aber der nächste Wechsel ins Ausland bevor, wo ihm die Teilnahme an der Champions League winkt.
Wie Ludogorez Rasgrad am Freitag bekannt gab, wechselt Kaloc zum amtierenden bulgarischen Meister. Dieser trifft in der ersten Qualifikationsrunde für die Königsklasse Mitte Juli auf Dinamo Minsk. Der Tscheche ist nach Torjäger Ragnar Ache, der sich zum 1. FC Köln verabschiedete, der nächste Stammspieler, der den Verein verlässt. Laut Informationen der BILD soll die Ablösesumme bei etwa 2,8 Millionen Euro liegen.
Marcel Klos, Sportdirektor des FCK, erklärte zum Transfer: "Filip ist als junger Spieler mit viel Potenzial zum FCK gekommen. Er hat in Kaiserslautern, seiner ersten Station außerhalb Tschechiens, eine enorm positive Entwicklung genommen. Seine Spielweise und seine Leistungen haben auf dem internationalen Markt Begehrlichkeiten geweckt." Klose führte aus, dass neben dem "unbedingten Wechselwunsch" des Tschechen ebenso das "lukrative Angebot" ausschlaggebend für den Transfer gewesen sei.
Millionengewinn für den FCK
Sollte die Summe stimmen, darf sich der FCK über ein Millionengewinn freuen. Der vorwiegend bei Banik Ostrau ausgebildete Kaloc wechselte im Januar nach einer Leihe im vergangenen Sommer für eine Ablöse von rund 400.000 Euro von seinem Jugendklub nach Kaiserslautern. Bei den Pfälzern entwickelte sich der frühere Kapitän der tschechischen U-21-Nationalmannschaft zum Stammspieler (19 Einsätze in der Rückrunde 2023/24) und war ein wichtiger Bestandteil beim Erreichen des DFB-Pokal-Finales 2024. So erzielte der 25-Jährige beim 3:1-Viertelfinalsieg über Hertha BSC sein erstes Pflichtspieltor für die Roten Teufel.
"Ich habe in den letzten eineinhalb Jahren unglaublich viel dazugelernt und mich nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weiterentwickelt. Für die Möglichkeit, bei so einem großen Traditionsverein zu spielen, bin ich dem FCK sehr dankbar", so Kaloc in der Vereinsmitteilung zu seinem Wechsel. Der Tscheche erläuterte, dass er beim FCK "herausfordernde, besondere und schöne Momente" erlebt habe, und bedankte sich ebenso bei den Fans.