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Chatzialexiou stärkt Klose: "Da müssen wir gemeinsam raus"

kicker

Gut gespielt, aber wieder keine Punkte: So ließe sich die Nürnberger 1:2-Niederlage am 5. Spieltag gegen Karlsruhe zusammenfassen. Beim FCN, der seit dem 3. Spieltag die rote Laterne hält, sind in dieser Saison immer wieder gute Ansätze zu erkennen, nur werden diese zu selten in Zählbares umgemünzt. So steht der Club mit nur einem Punkt weiter am Tabellenende.

Klose wird gegen Bochum auf der Bank sitzen

Sportvorstand Joti Chatzialexiou möchte trotzdem nicht in Aktionismus verfallen und stärkt seinem Trainer mit deutlichen Worten den Rücken. Auf die Frage, mit wem an der Seitenlinie Nürnberg am kommenden Wochenende beim Krisenduell gegen Bochum antreten werde, antwortete er am Sky-Mikrofon: "Mit Miroslav Klose - selbstverständlich."

„Wir waren nie unterlegen. Wir haben immer auf Augenhöhe gespielt und irgendwann wird dieser Knoten platzen.“ (Joti Chatzialexiou)

Seine Zuversicht, dass mit dem 47-Jährigen die Trendwende gelingen wird, ist darin begründet, dass er Nürnberg bisher in allen Saisonspielen mindestens ebenbürtig mit den Gegnern gesehen hat: "Wir waren nie unterlegen. Wir haben immer auf Augenhöhe gespielt und irgendwann wird dieser Knoten platzen. Davon bin ich überzeugt." Außerdem machte er auch deutlich, dass das Verhältnis zwischen Trainer und Mannschaft weiterhin stimme: "Ich habe eine Mannschaft gesehen, die bis zur letzten Minute alles gegeben hat. Das haben auch unsere Fans honoriert"

Chatzialexiou beschwört den Zusammenhalt

Die schwierige Situation, in der sich der Club befindet, wollte Chatzialexiou aber nicht unter den Teppich kehren: "Wenn du nach fünf Spieltagen einen Punkt hast und Tabellenletzter bist, brauche ich die Dinge nicht schönzureden. Aber da müssen wir gemeinsam raus." Gerade in einer Krise müsse man zusammenhalten, so der Sportvorstand.

Klose wird seinem Chef für das entgegengebrachte Vertrauen dankbar sein, denn der Coach selbst stellte nüchtern fest: "Es ist ein Ergebnissport. Du musst es zu Ende bringen. Du musst versuchen, ein Tor mehr zu schießen als der Gegner. Das ist uns heute auch nicht gelungen." Trotzdem sei er weiterhin "total optimistisch", weil die Mannschaft sich immer besser einspiele und die Automatismen greifen. Was noch fehlt, sei die Abgezocktheit, die beispielsweise eine eingespielte Mannschaft wie den KSC auszeichnet: "Weil sie schon länger zusammen ist, aber da kommen wir auch hin."

Klose ist überzeugt vom Weg, aber es fehlt das "Qüantchen Glück"

Der Trainer merke bei allen im Nürnberger Umfeld, dass sie weiterhin an den gemeinsamen Weg glauben: "Wir haben einen Weg zusammen gestartet und wir haben auch eine gewisse Überzeugung, dass wir das zusammen drehen können. So sind die Gespräche, so sind die Trainingseinheiten." Was lediglich fehle, sei das "Quäntchen Glück".

Allein diese Floskeln werden Klose aber nicht die gesamte Saison hindurch trotz der mageren Punkteausbeute auf dem Trainerstuhl halten. Schon am kommenden Samstag zu Hause gegen Bochum (20.30 Uhr) folgt das nächste Schicksalsspiel für den FCN-Coach. Dann sollte der von Chatzialexiou angesprochene Knoten endlich platzen, sonst wird die Luft für Klose immer dünner.