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Chelseas Triumph zu Beginn einer neuen Ära im Klubfußball

FIFA
  • Chelsea ist der erste Gewinner der neuen FIFA Klub-Weltmeisterschaft™
  • Das Turnier war auf und neben dem Platz wegweisend für den Klubfußball
  • Der Goldene Ball von adidas ging an Chelseas Cole Palmer

Aus allen Teilen der Welt waren die Giganten des Klubfußballs in die USA gereist. Die Crème de la Crème aus Afrika, Asien, Europa, Mittel- und Nordamerika, Ozeanien und Südamerika war versammelt, um zu neuen Ufern aufzubrechen.

Vier Wochen, 63 Spiele und 195 Tore später steht fest, dass mit der Premiere der FIFA Klub-Weltmeisterschaft™ im globalen Klubfußball eine neue Ära angebrochen ist.

Von Miami bis Seattle, von Los Angeles bis Philadelphia war es ein atemberaubender Monat. Die Fußballstars rockten das Rose-Bowl-Stadion und erreichten neue Sphären weit über das Rockefeller Center hinaus. Höhepunkt war das Finale in New York New Jersey, in dem sich der Chelsea FC zum ersten wahren Klub-Weltmeister krönte.

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Es war ein Turnier der Premieren mit technologischen Innovationen – das erste wirkliche globale Kräftemessen im Klubfußball mit Einnahmen und Zuschauerzahlen in Rekordhöhe.

Während die arrivierten Stars mit ihren Tricks wie gewohnt für Wow-Effekte sorgten, spielten sich auch neue Namen ins Rampenlicht. Die Weltmeister des FC Bayern München und die von SL Benfica duellierten sich mit den Amateuren des Auckland City FC, die neben dem Fußball als Lieferwagenfahrer, Immobilienmakler oder Lehrer tätig sind.

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Dieses Miteinander stand auch im Zentrum der Schlussworte von FIFA-Präsident Gianni Infantino, als im MetLife-Stadion der Vorhang fiel.

"Fußball ist der Weltsport, der populärste Sport auf Erden. Daran besteht kein Zweifel. Dieser neue Wettbewerb ist der Beleg. Die Klub-Weltmeisterschaft bringt Teams, Spieler und Fans aus der ganzen Welt zusammen. Auckland (City) steht für 99,9 % aller Fußballer und Fans – für alle von uns, die nie die Chance haben, auf einer solchen Bühne zu spielen, und dann plötzlich hier sind und gegen diese Jungs antreten. Dies muss ein Ort für alle sein."

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Bodycams für Schiedsrichter

Im Schiedsrichterwesen gab es bei diesem Turnier gleich mehrere Innovationen. Dank einer Änderung der Spielregeln konnte etwa neu auf Eckstoß entschieden werden, wenn der Torhüter den Ball länger als acht Sekunden in den Händen hielt. Eine optimierte Version halbautomatischer Abseitstechnologie sorgte bei strittigen Situationen zudem für schnellere Entscheidungen. Am spektakulärsten waren aber die Bodycams.

Dank dieser Kameras konnten die Zuschauer zu Hause die Perspektive der Schiedsrichter einnehmen und waren damit ganz nahe an den wichtigsten Entscheidungen, spielentscheidenden Toren und den gelegentlichen Tumulten dran.

Universeller Erfolg

Teams aus allen sechs Konföderationen haben beim Turnier mindestens je einen Punkt und je ein Tor verbucht. Diese Erfolge waren nicht auf die Gruppenphase beschränkt, da in der K.o.-Phase noch Klubs der AFC, Concacaf, CONMEBOL und UEFA vertreten waren.

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Torfestival

International präsentierte sich auch die Torschützenliste. 39 Nationalitäten waren darauf vertreten. Tore fielen in Hülle und Fülle, im Schnitt mehr als drei pro Spiel. Viele waren eine Augenweide, wie Lionel Messis platzierter Freistoß gegen den FC Porto, Nelson Deossas Hammer für Monterrey gegen die Urawa Red Diamonds sowie Kylian Mbappés Treffer zur Vorentscheidung gegen Borussia Dortmund.

Neue Namen

Mit gerade einmal sechs Einsätzen in der ersten Mannschaft von Real Madrid war der 21-jährige Stürmer Gonzalo García angereist und stand bei der Klub-WM sogleich sechs Mal in der Startformation. Mit vier Toren und einer Torvorlage erhielt er am Ende dieses so bahnbrechenden Turniers die von der Bank of America präsentierte Auszeichnung für den Torschützenkönig.

Der Madrilene war nur einer von vielen neuen Namen, die sich in den USA ins globale Scheinwerferlicht katapultiert haben. Ebenfalls groß aufgespielt haben der brasilianische Stürmer Marcos Leonardo (Al Hilal), Estêvão, der diesen Sommer von Palmeiras zu Chelsea wechselt, sowie Kenan Yıldız (Juventus Turin) und Arda Güler (Real Madrid).

Der eigentliche Überflieger des Turniers war aber Stürmer Désiré Doué von Paris Saint-Germain, der mit dem von Panini präsentierten FIFA-Nachwuchsspielerpreis ausgezeichnet wurde.

Aucklands Sternstunde

Als einziger Amateurverein beim Turnier war der Auckland City FC klarer Außenseiter. Nach den hohen Niederlagen gegen den FC Bayern München und SL Benfica drohte im abschließenden Gruppenspiel erneut Ungemach, da die Boca Juniors für den Achtelfinaleinzug einen Sieg benötigten.

Nach einem Eigentor in der ersten Hälfte gelang Christian Gray, der hauptberuflich Lehrer ist, vor einer längeren witterungsbedingten Unterbrechung aber der Ausgleich. Es war für die Neuseeländer nicht nur der erste WM-Treffer, sondern schließlich auch der erste Punktgewinn.

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Globales Turnier

Die erste Ausgabe der FIFA Klub-Weltmeisterschaft™ zog die Fans in den USA in ihren Bann. Fast zweieinhalb Millionen Fans waren in den Stadien live dabei. Das macht einen Schnitt von beinahe 40.000 Zuschauern pro Spiel.

Darunter waren Fans aus 168 verschiedenen Nationen, die in die Stadien an den elf Spielorten pilgerten. Wahrlich global war auch das Feld der Spieler mit 72 verschiedenen Nationalitäten.

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Chelseas Krönung

Das Team von Enzo Maresca war eines der jüngsten bei diesem Turnier und dennoch unglaublich abgeklärt. Nach der 1:3-Niederlage gegen Flamengo im zweiten Gruppenspiel war Chelsea nicht mehr aufzuhalten. In den folgenden fünf Partien kassierten die Blues nur noch zwei Gegentreffer, einen davon per Elfmeter, und besiegte nach zwei brasilianischen Schwergewichten auch den amtierenden Champions-League-Sieger.

Preisträger

Goldener Ball von adidas: Cole Palmer (Chelsea)
Silberner Ball von adidas: Vitinha (Paris Saint-Germain)
Bronzener Ball von adidas: Moisés Caicedo (Chelsea)
Goldener Handschuh von adidas: Robert Sánchez (Chelsea)
FIFA-Nachwuchsspielerpreis präsentiert von Panini: Désiré Doué (Paris Saint-Germain)
Torschützenkönig präsentiert von Bank of America: Gonzalo García (Real Madrid)
FIFA-Fairplay-Preis: Bayern München

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Bemerkenswerte Zahlen und Fakten

  • Chelsea war mit 17 Treffern das torgefährlichste Team
  • Chelsea und PSG stellten je zehn verschiedene Torschützen
  • Chelseas Mittelfeldspieler Enzo Fernández ist der erste Spieler, der sowohl die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ als auch die FIFA Klub-Weltmeisterschaft™ gewonnen hat
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