Die Enttäuschung war beim VfL Wolfsburg am Mittwochabend nach der 1:2-Heimniederlage gegen Chelsea groß. Gerade weil "so viel mehr drin war", wie Anführerin Alexandra Popp eingestand. Gleichzeitig aber zeigte sie sich schon bereit für das Play-off-Duell Mitte Februar 2026. Die Wahl fiel am Donnerstag nur noch zwischen Juventus Turin und Real Madrid.
Popp sah beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei das Los Real Madrid "natürlich seinen Charme hätte". Der "Wunsch" der ehemaligen Nationalstürmerin wurde aber nicht erhört: Wolfsburg trifft in den Play-offs auf Juve. Mit Real hatte sich der VfL erst vor neun Tagen duelliert - mit dem besseren Ende für die Königlichen (0:2).
Sollte Wolfsburg den Sprung ins Viertelfinale schaffen, droht dort ein Hammerlos: OL Lyonnes, die wie Barcelona in der Ligaphase ungeschlagen blieben (jeweils fünf Siege und ein Remis).
Revanche gegen Atletico?
Der FC Bayern dagegen träumt seit Mittwoch bereits von einer möglichen Final-Teilnahme in Oslo. Durch einen souveränen 3:0-Erfolg gegen Valerenga sicherten sich die Münchnerinnen auf den letzten Drücker ein begehrtes Viertelfinal-Ticket. "Wir können Großes erreichen", kündigte FCB-Coach José Barcala bereits an und schob nach: "Wenn wir spielen wie heute, haben wir eine Chance."
Zunächst aber müssten noch zwei Hürden übersprungen werden. Ende März und Anfang April geht es im Viertelfinale zunächst gegen den Sieger des Play-off-Duells zwischen Atletico Madrid und Manchester United. Die Spanierinnen hatten jüngst die lange Siegesserie der Münchnerinnen durchbrochen.
Immerhin: Als gesetztes Team haben die Münchnerinnen das Heimrecht im Rückspiel. Wolfsburg müsste derweil in den kommenden beiden K.-o.-Runden im Rückspiel immer auswärts ran. Erstmals aufeinandertreffen könnten die beiden deutschen Kontrahenten erst im Finale.
Zuvor müssten die Bayern wohl den FC Barcelona, dem im Viertelfinale der Clasico gegen Real winkt, ausschalten. Wolfsburg träfe im Falle eines Halbfinal-Einzugs wohl auf Chelsea oder Arsenal.