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Cole Palmer läuft wieder heiß

FIFA
  • Enzo Maresca setzte Cole Palmer zuletzt auf drei verschiedenen Positionen ein
  • Die Nummer 10 des Chelsea FC fühlt sich dabei immer wohler
  • Blues treffen im Halbfinale der FIFA Klub-WM auf Fluminense

Chelsea-Trainer Enzo Maresca nutzt die FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ unter anderem dafür, um neue Ideen auszuprobieren und an seiner Startelf zu feilen. Besonders bei einem Spieler zeigt sich der Italiener derzeit sehr experimentierfreudig: Cole Palmer.

Der Offensivmann wurde von Maresca in den ersten drei Spielen des Turniers jedes Mal auf einer anderen Position eingesetzt – mal als klassische Nummer 10, mal auf dem rechten Flügel und dann wieder links außen. Im Viertelfinale gegen SE Palmeiras kehrte Palmer dann als offensiver Mittelfeldspieler zurück ins Zentrum.

Ein Grund für das Positions-Karussell: Maresca wollte im Mittelfeld unbedingt Moises Caicedo, Enzo Fernández und Romeo Lavia gemeinsam auf dem Platz sehen. Schon im Achtelfinale gegen SL Benfica stellte er so auf und Chelsea qualifizierte sich für die nächste Runde. Während der Coach also munter nach der idealen Kombination sucht, scheint auch Palmer seine Rolle im Chelsea-Angriff immer besser zu finden.


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Der 23-jährige englische Nationalspieler machte zuletzt wieder mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. Beim 4:1-Sieg gegen Benfica lieferte er seine erste Vorlage bei der Klub-WM. Im Viertelfinale gegen Palmeiras ließ er dann seinen ersten Turniertreffer folgen und Chelsea setzte sich mit 2:1 durch.

Schon in seiner Durchbruchssaison 2023/24 unter Ex-Coach Mauricio Pochettino genoss Palmer viel Freiraum – meist auf der Zehn, aber auch mal rechts außen. Jetzt, unter Maresca, wird er von einer Seite zur anderen geschoben und er scheint an der neuen Aufgabe zu wachsen.

Der ständige Positionswechsel hat ihm anscheinend neues Selbstvertrauen gegeben und ihn aus dem kleinen Formtief geholt, das ihn zu Beginn seiner zweiten Saison an der Stamford Bridge noch ausgebremst hatte.

"Cole kann auf beiden Seiten spielen", erklärte Maresca am Tag vor dem Halbfinale gegen den Fluminense FC. "Gegen Benfica war er im linken Halbraum unterwegs. Früher hat er im rechten gespielt. Er hat einfach von rechts auf links gewechselt."

Palmer selbst führt sein Tor gegen Palmeiras auf seine Instinkte zurück. "Als ich den freien Raum gesehen hab, bin ich einfach reingegangen", sagte er über seine schnelle Drehung an der Strafraumkante und den satten Linksschuss ins lange Eck – das 1:0 für die Blues.

Nach seinem Treffer gegen Palmeiras rannte Cole Palmer direkt zur Seitenlinie – zu Innenverteidiger Tosin Adarabioyo. "Die letzten Monate waren nicht einfach – auf und neben dem Platz. Aber er war immer für mich da und hat mir sehr geholfen“, erklärte Palmer nach dem Spiel. "Ich freue mich, dass ich heute getroffen habe, aber es ist nur ein Tor. Ich will besser werden und das nächste Level erreichen."

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Gegen Fluminense wird Chelsea genau diesen Palmer brauchen – den kreativen, selbstbewussten Spielmacher, der in jedem Spiel den Unterschied machen kann. Und das ausgerechnet gegen einen alten Bekannten: Thiago Silva.

Bei Chelsea weiß man aus eigener Erfahrung, wie viel Silvas Leidenschaft ausmachen kann – in der Saison 2020/21 war er eine tragende Säule beim überraschenden Champions-League-Triumph des Klubs aus dem Westen Londons.

Chelsea hat im Sommer mit Liam Delap, João Pedro und Jamie Gittens neue, spannende Offensivkräfte geholt – das Herzstück des Angriffs bleibt trotzdem Cole Palmer. Um ihn herum soll das Team geformt werden. Und während Maresca weiter wie ein Taktik-Tüftler im Labor experimentiert, ist Palmer auf dem besten Weg, wieder zu seiner Bestform zu finden und dabei noch variabler zu sein.

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