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"Das Ziel haben wir nicht erreicht": Joshua Kimmich hadert nach Pleite gegen Benfica

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Erbarmungslose Hitze, Rotation, kein Tempo und dann die ausgelassenen Großchancen in einem viel besseren zweiten Durchgang: Für die 0:1-Niederlage des FC Bayern gegen den europäischen Konkurrenten Benfica gibt es viele Gründe. Führungsspieler Joshua Kimmich wollte einen Grund aber nicht zählen lassen: Die große Rotation, für die sich Trainer Vincent Kompany in seiner Startelfaufstellung entschied. 

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Im Vergleich zum 2:1-Erfolg gegen die Boca Juniors tauschte Kompany auf sieben Positionen. Unumstrittene Schlüsselspieler wie Harry Kane, Michael Olise oder Kimmich selbst blieben in der kühlen Kabine, während Spieler aus der zweiten Reihe wie Joao Palhinha oder Sacha Boey Bewährungschancen erhielten und Tom Bischof sein Debüt für den FC Bayern feiern durfte. Sie alle aber scheiterten in und auch an der Hitze von Charlotte. 

Kane, Olise und Kimmich als Gamechanger - aber nicht als Gamewinner 

Erst als die Platzhirsche Kane, Olise und Kimmich zu Beginn der zweiten Hälfte den Platz betraten, entwickelte der FC Bayern sein druckvolles Spiel und zeigte sein wahres Gesicht. Es wurden genug Chancen herausgespielt, um die Partie noch zu drehen, die Chancenverwertung war aber mangelhaft, der gegnerische Torhüter Anatolij Trubin zudem hervorragend aufgelegt. Und so reichte die eine gute Halbzeit eben nicht zum Punktgewinn. 

Der wäre nötig gewesen, um die Gruppe C zu gewinnen. "Es ist nicht ideal, dass wir jetzt als Gruppenzweiter weitergehen. Es war ganz klar unser Ziel, Gruppensieger zu werden. Das Ziel haben wir nicht erreicht", stellte Kimmich nach dem Spiel ernüchtert fest. So geht es im Achtelfinale nun gegen Flamengo statt gegen Chelsea - und im Viertelfinale könnte mit Paris St.-Germain, Real Madrid oder Manchester City ein echtes Großkaliber warten. 

Joshua Kimmich: Der ganze Kader muss funktionieren 

"Wir brauchen wir alle Spieler", verteidigte Kimmich die Rotation seines Trainers, "das wird noch wichtig sein, wenn man weit kommen will. Man braucht den ganzen Kader, jeder Spieler muss bereit sein. Dann können wir auch was reißen." Das ging gegen Benfica zwar nach hinten los, die Spieler aus der zweiten Reihe konnten keine Eigenwerbung betreiben. 

"Der Trainer möchte ganz bewusst auf die anderen Spieler setzen. Das ist sehr, sehr richtig, vor allem, wenn man auf das Turnier und die ganze Saison blickt", sagt Kimmich trotzdem, "dann reicht es eben nicht nur, wenn man eine sehr gute Startelf hat. Man braucht auch Jungs darüber hinaus, die funktionieren." 

Kimmich beschwört also den ganzen Kader, der im Verlaufe des Turniers enger und enger zusammenwachsen soll. Wohlwissend, dass er und die anderen Leistungsträger am Sonntag im Achtelfinale gegen Flamengo höchstwahrscheinlich wieder in der Startelf stehen werden.