"Der FC St.Gallen 1879 verurteilt die Vorfälle vom vergangenen Samstag rund um das Auswärtsspiel gegen den FC Thun", schreiben die St.Galler in einer Medienmitteilung auf der Webseite. Damit sprechen sie einerseits die Fan-Choreographie an, andererseits die "erheblichen Sachbeschädigungen" an den Extrazügen, welche von der SBB gemeldet worden seien.
Der FCSG will sich in aller Form von der Choreographie, welche gegen die Polizei ging, distanzieren. "Die Botschaft steht in klarem Gegensatz zu den Werten, die der FC St.Gallen 1879 verkörpert. Dazu gehören massgeblich auch der Respekt gegenüber allen Menschen und ein faires Miteinander."
Auch das Verhalten - der FCSG spricht von "mutwilligem Vandalismus" - in den Extrazügen wird verurteilt. Dieses Verhalten sei "inakzeptabel" und schade sowohl dem Club, als auch der gesamten Fussball- und Fankultur.
"Gewalt, respektloses Verhalten, pauschale Diffamierungen sowie Sachbeschädigungen haben im Umfeld und in der Wertebasis des FC St.Gallen 1879 keinen Platz." Genau deswegen fordern die Espen die Fans auf, Verantwortung zu übernehmen und die Werte des Clubs zu respektieren. "Wer diese Grenzen überschreitet, schadet dem Club, allen anderen Fans und letztlich dem Fussball selbst."
Die Ereignisse sollen nun weiter untersucht werden und mit den zuständigen Behördern, der SBB und allen relevanten Anspruchsgruppen aufgearbeitet werden. "Der FCSG unterstützt alle rechtlich möglichen Schritte, um die verantwortlichen Personen im Rahmen der Einzeltäterverfolgung zu identifizieren und zu sanktionieren."