Mitte November purzelten einige Steine von den Schultern der DFB-Verantwortlichen. Mit einem krachenden 6:0-Erfolg gegen die Slowakei räumte Deutschland letzte Restzweifel an seiner WM-Teilnahme im nächsten Sommer aus.
Seit geraumer Zeit stehen auch schon die ersten Länderspiele für das WM-Jahr 2026 fest: In der Länderspielpause im März kommenden Jahres - in der die DFB-Elf bei einer Niederlage gegen die Slowakei in den WM-Play-offs gefordert gewesen wäre - trifft sie zum erst zweiten Mal überhaupt auf die Elfenbeinküste (30. März in Stuttgart). Ein weiteres Testspiel ist für den 27. März im europäischen Ausland geplant, die Entscheidung darüber soll nach der WM-Auslosung am Freitag in Washington bekanntgegeben werden
Die USA ist als deutscher Gruppengegner ausgeschlossen
Erst nach Abschluss der Bundesliga-Saison wird das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann dann zunächst in Herzogenaurach die intensive Vorbereitung auf die Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko angehen. Am 31. Mai 2026 (20.45 Uhr) wird in Mainz Finnland ein machbarer Testspielgegner sein.
Deutlich härter wird wohl die WM-Generalprobe: Wie nun offiziell wurde, geht es für Deutschland am 6. Juni um 20.30 Uhr MESZ (13.30 Uhr Ortszeit) in Chicago gegen Gastgeber USA, der wie Deutschland bei der WM-Auslosung am Freitag in Washington gesetzt ist und deshalb als Gruppengegner nicht infrage kommt. Mit diesem Spiel im 61.500 Zuschauer fassenden Soldier Field, das kein WM-Stadion ist, beendet die deutsche Mannschaft den zweiten Teil ihres Trainingslagers und zieht anschließend in ihr WM-Quartier. Dies will Nagelsmann festlegen, wenn er am Samstag die drei Spielorte in der Gruppenphase kennt.
Das US-Team von Nationaltrainer Mauricio Pochettino zeigte sich zuletzt in starker Verfassung - und Uruguay beispielsweise beim 5:1-Kantersieg klar die Grenzen auf. Auch die Testspielgegner im WM-Jahr unterstreichen die Ambitionen der US-Auswahl: In Atlanta geht es im März gegen Portugal und Belgien, das steht seit deren sicherer WM-Qualifikation fest.