Die Fußballwelt trauert über den tragischen Tod von Portugals Nationalspieler und Liverpool-Stürmer Diogo Jota und seinem Bruder André Silva, der für den portugiesischen Klub FC Penafiel spielte. Beide kamen bei einem Verkehrsunfall in Spanien ums Leben.
"Ich bin zutiefst bestürzt über die tragische Nachricht vom Tod von Diogo Jota und seines Bruders André Silva", erklärte FIFA-Präsident Gianni Infantino über Instagram. "Diogo war erst 28 Jahre alt, hatte bereits eine großartige Karriere hinter sich und noch viele erfolgreiche Jahre vor sich. Auch sein Bruder André, der sich beim FC Penafiel hervorragend entwickelte, wird uns fehlen – beiden gilt das Gedenken all jener, die sie kannten, ebenso wie der gesamten Fußballgemeinschaft weltweit."
"Im Namen der FIFA und der weltweiten Fußballfamilie gilt mein tiefes Mitgefühl ihrer Familie und ihren Freunden, ebenso wie allen beim Liverpool FC, dem FC Penafiel und dem portugiesischen Fußballverband. Mögen sie in Frieden ruhen."
"Der Liverpool Football Club ist erschüttert über die tragische Nachricht vom Tod von Diogo Jota", heißt es in einer Mitteilung auf der offiziellen Website des Vereins. "Der Klub wurde darüber informiert, dass der 28-Jährige bei einem Verkehrsunfall in Spanien gemeinsam mit seinem Bruder André ums Leben gekommen ist. Der Liverpool FC wird sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht weiter äußern und bittet darum, die Privatsphäre der Familie, Freunde, Teamkollegen von Diogo und André in dieser schweren Zeit zu respektieren."
Diogo Jota wechselte 2020 zum FC Liverpool, nachdem er zuvor drei Jahre bei den Wolverhampton Wanderers gespielt hatte. Für die Reds erzielte er 65 Tore in 182 Einsätzen und gewann unter anderem die Premier League, den FA Cup sowie zweimal den englischen Ligapokal.
Auf internationaler Ebene absolvierte der Stürmer 49 Länderspiele für Portugal und erzielte dabei 14 Tore. Zudem hatte er maßgeblichen Anteil an den Siegen in der UEFA Nations League in den Jahren 2019 und 2025.
Zu den vielen Weggefährten und Freunden, die heute Abschied nahmen, gehörte auch Cristiano Ronaldo. In einem Beitrag in den sozialen Medien schrieb der Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft: "Es ergibt einfach keinen Sinn. Eben standen wir noch gemeinsam im Aufgebot der Nationalmannschaft, gerade erst hast du geheiratet."
"Deiner Familie, deiner Frau und deinen Kindern spreche ich mein tiefstes Beileid aus und wünsche ihnen alle Kraft der Welt", so Ronaldo weiter.