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Durchgesetzt im Dreikampf: Mühlhaus gewinnt die kicker-Torjägerkanone

kicker

Mit je 16 Toren bogen Selina Cerci, Pernille Harder und Larissa Mühlhaus am vorigen Wochenende in die letzte Kurve dieser Bundesliga-Saison ein. Eine Woche später steht fest: Der kicker verteilt nur eine Torjägerkanone in der Frauen-Bundesliga 2025/26.

Bayerns Top-Torschützin Harder musste am letzten Spieltag tatenlos zusehen, die Dänin stand beim Gastspiel in Hamburg (1:0) nicht im Kader und konnte somit nicht mehr auf Treffer der Konkurrenz reagieren. Schnell übernahm Mühlhaus die Führung im Fernduell mit Cerci, nach vier Minuten traf die Bremerin in Leverkusen vom Punkt zur Führung. Und damit war das Rennen um die Kanone schon entschieden, Cerci blieb zeitgleich gegen Leipzig torlos.

Nach dem Schlusspfiff in Leverkusen, Werder setzte sich mit 3:1 durch, übergab kicker-Reporter Patrick Kleinmann ein Exemplar der kicker-Torjägerkanone an Mühlhaus.

Die Bremerin war vor der Saison von der damals neuen Trainerin Fritzy Kromp umfunktioniert worden: von der Mittelstürmerin zur Zehnerin. Eine Werder-Akteurin schaffte es in der Bundesliga-Geschichte bislang nie, Torschützenkönigin zu werden. Dass Mühlhaus überhaupt am letzten Spieltag im Rennen war, verdankte sie einem Dreierpack beim 7:0 über den FC Carl Zeiss Jena am vorletzten Spieltag. Es war ein gebührender Abschied von den Werder-Fans, schließlich wechselt die Nationalspielerin zu Eintracht Frankfurt. Und nimmt dorthin einen Elfmeterrekord mit: Zehn Strafstöße verwandelte ebenfalls noch niemand in der Geschichte der Frauen-Bundesliga.