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Dutzende Verletzte: Pokalfinale in Kolumbien von Krawallen überschattet

kicker

Die Unruhen brachen in der Schlussphase der Partie aus. In den sozialen Netzwerken kursierten anschließend viral gegangene Aufnahmen, die zeigen, wie dutzende Anhänger beider Teams das Spielfeld im Atanasio-Girardot-Stadion stürmen und mit Gegenständen werfen. Die Bereitschaftspolizei musste eingreifen.

Nach Angaben von Medellins Sicherheitsminister Manuel Villa mussten 52 Fans medizinisch versorgt werden, zudem wurden sieben Polizeibeamte verletzt. Festnahmen habe es zunächst nicht gegeben. Wie Villa weiter erklärte, sollen Videoaufnahmen aus dem Stadion ausgewertet werden, um die Täter zu identifizieren.

Ausnahme geht nach hinten los

Der Vorfall trübte die Feierlichkeiten unter den 43.000 Zuschauern im Stadion. Die Zeremonie zur Verleihung des Copa-Colombia-Pokals an Atletico Nacional wurde aufgrund der Unruhen abgesagt. In Kolumbien sind Auswärtsfans bei Duellen großer, rivalisierender Mannschaften in der Regel vom Stadionbesuch ausgeschlossen. Damit sollen Zwischenfälle vermieden werden. Die Stadtverwaltung von Medellin hatte jedoch den Anhängern von Atletico Nacional, das als Auswärtsteam in die Partie am Mittwoch gegangen war, den Besuch des Spiels gestattet, um den Frieden im Fußball zu fördern.