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Dritter Chefcoach der Saison: Nottingham verpflichtet Dyche

kicker

Die nächste Trainersuche bei Nottingham Forest ist abgeschlossen. Wie der taumelnde Premier-League-Klub am Dienstagvormittag mitteilte, wird Sean Dyche Nachfolger von Ange Postecoglou und erhält einen Vertrag bis Sommer 2027. Der Australier hatte unmittelbar nach der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Chelsea am Samstagmittag seinen Hut nehmen müssen - nach nur acht Pflichtspielen im Amt, bei denen kein einziger Sieg gelang.

Dyche ist seit seinem Aus beim FC Everton im Januar ohne Job. Die Toffees hatte der inzwischen 54-Jährige in der Saison zuvor trotz zweier Punktabzüge zum Klassenerhalt geführt. Zuvor hatte er den FC Burnley jahrelang erfolgreich in der Premier League gehalten, ehe er im April 2022 gehen musste.

Auch der einstige italienische Nationaltrainer Roberto Mancini, der bis Oktober die Auswahl Saudi-Arabiens betreut hatte, war dem Vernehmen nach aussichtsreich im Rennen. Doch die Forest-Verantwortlichen um Fußballchef Edu und den Technischen Direktor George Syrianos wollten Dyche, was einem doppelten Eingeständnis gleichkommt.

Erstens erklären sie damit das Postecoglou-Experiment noch einmal nachdrücklich für gescheitert. Anders als Vorgänger Nuno Espirito Santo, der Forest mit seinem disziplinierten Fußball bis in den Europapokal führte, stand der Ex-Coach des amtierenden Europa-League-Siegers Tottenham Hotspur für riskanten Offensivfußball. Damit hat auch Dyche nichts zu tun. Seine Teams hatten ihre Stärken immer in der Arbeit gegen den Ball.

Auf den Neuen wartet ein schwerer Start

Und damit scheint, zweitens, auch klar zu sein, dass die Bosse um Eigner Evangelos Marinakis verstanden haben, was die Stunde geschlagen hat. Nottingham, das nebenbei noch im League Cup scheiterte und den Europa-League-Start verpatzt hat, steckt mit nur fünf Punkten aus acht Spieltagen bereits früh im Abstiegskampf fest. Erst einmal geht es ums Überleben in der Liga, was Dyche schon oft meisterhaft gelang.

Der Auftakt hat es für den neuen Trainer aber in sich: Am Donnerstag (21 Uhr) geht es in der Europa League gegen den FC Porto, am Sonntag (15 Uhr) ist Nottingham beim Überraschungsdritten AFC Bournemouth gefordert, der seit dem unglücklichen 2:4 bei Meister FC Liverpool zum Auftakt in der Liga nicht mehr verloren hat. Und danach kommt das erstarkte Manchester United in den City Ground.