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Ein Comeback macht Thun zum Wintermeister

kicker

Das Spiel beginnt aus Sicht des FC Thun schlecht. Der FC Zürich ist giftig und kommt nach einem Eckball in der zwölften Minute durch Lindrit Kamberi zur Führung. Thun wird anschliessend zwar etwas besser, bleibt aber nur durch Standards gefährlich. Der FC Zürich hingegen spielt weiterhin konzentriert und belohnt sich in der 25. Minute mit dem 2:0 von Matthias Phaeton.

In der Pause glaubt in der Stockhorn Arena wohl kaum jemand daran, dass sich der FCT nach der Partie Wintermeister nennen darf. Schliesslich lag man in dieser Saison bereits dreimal mit 0:2 zurück, konnte aber anschliessend nie einen Punkt holen.

In die zweite Halbzeit starten die Thuner aber besser. Den ersten Schritt zur Aufholjagd macht Elmin Rastoder, der in der 53. Minute den Anschlusstreffer erzielen kann. Zwölf Minuten später ist die Thuner Laune wieder bestens. Nach einem Eckball verschätzt sich FCZ-Torhüter Yanick Brecher - Marco Bürki steht goldrichtig und trifft zum Ausgleich.

Die Thuner sind danach zwar drückend, der FCZ kommt aber auch immer wieder zu guten Chancen. Bis in der 85. Minute sieht es jedoch danach aus, als würden die Thuner mit "nur" einem Verlustpunkt Vorsprung vorzeitig Wintermeister werden, beim 3:2 durch Christopher Ibayi brechen aber alle Dämme.

In der 89. Minute kommt es, wie es kommen musste. Fabio Fehr entscheidet die Partie mit einem Tor, das die Hinrunde des Aufsteigers bestens beschreibt: Wahnsinn, sensationell, unaufhaltsam. Er trifft den Ball perfekt und schiesst den FC Thun so endgültig zum Wintermeister.