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Eine vorzeitige Verlängerung mit Frick wird es beim FCL nicht geben

kicker

"Wir können mit dieser Vorrunde nicht zufrieden sein", sagt Sportchef Remo Meyer bei einer Pressekonferenz (überliefert vom Tagblatt). Die Entwicklung habe phasenweise "extrem" in die falsche Richtung gezeigt. Tatsächlich konnte der FC Luzern in einer Zeitspanne von elf Spielen nur ein Spiel gewinnen.

Bei einer solchen Bilanz kommt logischerweise schnell Kritik am Trainer auf, doch Meyer hielt an Mario Frick fest: "Er ist seit vier Jahren hier, das ist etwas Besonderes." Der im Sommer auslaufende Vertrag wurde aber trotzdem noch nicht verlängert. Der Fokus liege jetzt ausschliesslich auf der sportlichen Entwicklung, weswegen man auch ohne vorzeitige Vertragsverlängerung in die Rückrunde gehen wird.

Trotz Gesprächen im Herbst kam es nicht zu einer Verlängerung, dies wird auch in den nächsten Wochen nicht passieren. "Maximale Unterstützung und maximales Vertrauen" steht dem Liechtensteiner aber trotzdem zu. In Luzern gehe man gemeinsam durch schwierige Phasen, wodurch auch ein Trainer nie alleine ist.

In den vergangenen Spielen fehlte es beim FC Luzern an so einigem, wie Frick meinte vor allem an Führungsspielern - abgesehen vom verletzten Captain Pius Dorn und dem zuletzt gesperrten Stefan Knezevic. Meyer teilt diese Meinung nicht. "Ich sehe es eher so, dass entwicklungsfähige Spieler in diese Rolle hineinwachsen können." Man gibt den Spielern in Luzern bewusst Raum, "um Verantwortung zu übernehmen und zu wachsen".

Nach der Winterpause sollen jetzt Siege auch in den nächsten Spielen bestätigt werden und die Defensive stabilisiert werden. Der FCL kassierte vor der Winterpause 35 Gegentore, mehr kassierten nur Servette und Winterthur. Gelingt es, Konstanz aufzubauen, so könnten die Top 6 schnell wieder zum Thema werden. Und: Nach den erfüllten "Pflichtaufgaben" winkt den Leuchtenstädtern ja auch im Cup der Halbfinal.