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"Einfach zu viele sind bereit": Bayerns neue Luxusprobleme

kicker

Zwölf Punkte trennen den FC Bayern und die Frankfurter Eintracht in dieser Saison bereits, wobei die Eintracht zuletzt eine aufsteigende Form zeigte und das Nachholspiel beim 1. FC Nürnberg am kommenden Mittwoch noch in der Hinterhand hat.

Für Münchens Trainer José Barcala ist Frankfurt aber so oder so weiterhin ein ernstzunehmender Konkurrent: "Wir sehen die Eintracht immer noch als einen unserer direkten Gegner. Ich denke, es ist noch zu früh, um ihre Saison zu beurteilen. Es stimmt, dass sie zu Beginn einige Punkte verloren haben, aber wir sehen sie immer noch als eine der stärksten Mannschaften. Wir erwarten ein sehr anspruchsvolles Spiel gegen einen wirklich guten Gegner."

Während die Eintracht bereits auf drei Niederlagen zurückblickt, hat München in dieser Saison noch kein Spiel verloren. Zu Hause sind die Frankfurterinnen nach fünf Spielen aber noch ungeschlagen, was auch am Sonntag (17 Uhr, LIVE! bei kicker) so bleiben soll. "Wir erwarten einen Gegner, der sehr aggressiv sein wird, sehr gut in den Übergängen. Wir müssen also sehr gut im Gegenpressing und in der Verteidigung sein, um diese Übergänge zu vermeiden, sonst werden wir Schwierigkeiten bekommen", weiß auch Barcala.

Wen setzt Barcala auf die Tribüne?

Auffällig: Mit 15 Gegentoren stellt die Eintracht die zweitbeste Defensive der Liga nach den Münchnerinnen - die allerdings weniger als ein Drittel der Frankfurter Gegentreffer einstecken mussten (vier). Daran werden auch die Länderspielpause und sehr wenige Trainingseinheiten nichts ändern, wenn es nach dem Münchner Coach geht: "Das erste Training nach so einer langen Zeit ist immer schwierig, aber die Mädels sind mit einer Top-Einstellung zurückgekommen. Wir hatten am Freitag ein wirklich gutes Training, gute Stimmung, gute Energie."

Derweil darf sich Barcala auch dem Luxusproblem eines vollen Kaders stellen, dem am Sonntag lediglich Lena Oberdorf und Sarah Zadrazil (beide Kreuzbandriss) fehlen dürften. "Alle sind gesund, fit und einsatzbereit. Alle haben trainiert. Wenn wir also derzeit eine Spielerin nicht aufstellen, dann aus taktischen Gründen", erklärt der Trainer. Nach zwei Monaten und etlichen Verletzungssorgen sei man erstmals wieder in der Situation, Spielerinnen aus dem Kader streichen und auf die Tribüne setzen zu müssen. "Es sind einfach zu viele, die bereit sind", sagt Barcala. Wohl dem, der solche Luxusprobleme hat.