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Eintracht baut um: Olympiasiegerin Peter wird Sportdirektorin

kicker

Bis zum vergangenen Sommer hatten Trainer Niko Arnautis und die damalige Technische Direktorin Katharina Kiel etwa die Kaderplanung bei Eintracht Frankfurts Frauen verantwortet. Anfang August teilten die Hessen dann mit, dass sich Arnautis aus den Aufgaben als Sportlicher Leiter zurückziehe und auf seine Aufgaben als Coach konzentriere.

Kiel wiederum wurde Ende Oktober von der Technischen Direktorin zur Direktorin Frauenfußball befördert, steht zudem seit Anfang Dezember dem neu gegründeten Ligaverband vor. Dass die Eintracht also eine neue Sportliche Leitung benötigt, lag auf der Hand.

Am Montag stellte die SGE nun Babett Peter für ebenjene Position vor. Die 118-malige Nationalspielerin und Olympiasiegerin von 2016 tritt ihr neues Amt zum 1. Januar an und berichtet im Organigramm direkt an Kiel.

"Babett bringt einen großen Erfahrungsschatz aus einer beeindruckenden Profikarriere mit und es war abzusehen, dass sie aufgrund ihrer Expertise und ihren Fähigkeiten auch nach der Karriere ihren Weg im Fußball weiter gehen wird", freut sich Kiel in der Pressemitteilung der SGE auf die künftige Zusammenarbeit. "Sie hat zuletzt in den USA schon weitreichende Erfahrungen im Management sammeln können. Darüber hinaus bringt sie auch eine starke Persönlichkeit, eine klare Ambition und das Wissen mit, wie man erfolgreich ist und Titel gewinnt." Für die SGE sei Peters Benennung "ein weiterer Schritt hin zur maximalen Professionalisierung".

Auf Peter warten direkt einige Aufgaben

Bis Mitte Dezember hatte Peter als Assistant General Manager beim Chicago Stars FC gearbeitet, wo ihre Lebensgefährtin Ella Masar (ehemals aktiv beim VfL Wolfsburg) als Co-Trainerin angestellt war. Beide wurden nach dem Saisonende in der NWSL vom Franchise, für das Kathrin Hendrich aufläuft, auf dessen Kanälen verabschiedet.

Peter blickt positiv in die Zukunft: "Ich sehe in Eintracht Frankfurt einen Klub, der unfassbar viel in den Frauenfußball investiert, stetig wächst und eine führende Rolle in der Entwicklung national wie international einnimmt. Ich freue mich sehr darauf, Teil davon zu sein, gemeinsam zu gestalten und mich als Teamplayer einzubringen - im Klub und darüber hinaus. Mit meiner Expertise und meinen Fähigkeiten will ich in Zukunft dazu beitragen, dass wir weiter wachsen, immer besser werden und erfolgreich sind."

In Frankfurt warten auf Peter direkt einige Aufgaben. Aus dem im Sommer 2025 massiv umgebauten Kader gilt es etwa, die Leistungsträgerinnen Nicole Anyomi und Geraldine Reuteler möglichst zu halten, da beide nach Ende der laufenden Saison ablösefrei gehen könnten.