Die lange Leidenszeit von Sacha Bansé nahm ihren Anfang im Februar 2025. Damals verletzte sich der Fürther bei einem Kurzeinsatz gegen Fortuna Düsseldorf (2:1) am Innenband. Es folgte eine Knie-OP und ein monatelanger Ausfall. Zu Beginn der neuen Spielzeit stand Bansé dann erstmals wieder im Kader, blieb am 3. Spieltag gegen Kiel (0:2) noch ohne Einsatz und feierte dann gegen Magdeburg sein Comeback - in der Startelf.
„Die Verletzung von Sacha wiegt natürlich schwer. Wir haben gesehen, welche Energie er unserem Spiel geben kann.“ (Sportdirektor Stephan Fürstner)
Doch die Euphorie währte nicht lange. Bereits in der 52. Minute musste Bansé erstmals auf dem Feld behandelt werden. Er kehrte zwar noch einmal zurück, seine Auswechslung folgte dann aber in Spielminute 61. Nun gab der Verein die bittere Diagnose bekannt: Der 24-Jährige muss erneut am Knie operiert werden. Dadurch fällt er wieder für mehrere Monate aus.
"Die Verletzung von Sacha wiegt natürlich schwer. Wir haben gesehen, welche Energie er unserem Spiel geben kann. Deshalb schmerzt es sehr, dass er erneut operiert werden muss", sagte Stephan Fürstner. Mit Blick auf die Personallage zeigte sich der Sportdirektor aber zuversichtlich, dass der Ausfall kompensiert werden kann: "Wir sind davon überzeugt, dass wir diesen Rückschlag geschlossen als Team auffangen können."
Auf der Torwartposition wird die Personaldecke dünn
Neben der bitteren Nachricht von der Bansé-OP machte die Spielvereinigung am Freitag noch weitere Verletztenmeldungen: Torhüter Nils-Jonathan Körber fällt mit einer Bandverletzung in der Schulter, die er sich bei einem Zusammenprall im Testspiel gegen den FC Augsburg (2:1) zugezogen hat, mehrere Wochen aus.
Dadurch wird die Personaldecke auf der Torwartposition ziemlich dünn, denn auch Timo Schlieck steht dem Kleeblatt aktuell nicht zur Verfügung. Er befindet sich nach einer Muskelverletzung im Aufbautraining, wird aber in den kommenden Wochen noch keine Option sein. Mit Pelle Boevink und Sebastian Jung sind also zunächst nur zwei Torhüter einsatzbereit.
Für die Fürther bleibt zu hoffen, dass der weitere Verlauf der Länderspielpause keine weiteren schlechten Nachrichten bereithält, damit die Mannschaft von Thomas Kleine am 14. September (Sonntag, 13.30 Uhr) im Heimspiel gegen Kaiserslautern an den furiosen 5:4-Erfolg gegen Magdeburg anknüpfen kann.