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Erweitertes Sicherheitskonzept: Niedersachsen-Derby fast ausverkauft

kicker

Die vergangenen Niedersachsen-Derbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig hatten auf dem Feld meist wenig zu bieten. In den letzten fünf Duelle fielen gerade einmal sieben Tore. Schlagzeilen lieferten derweil einige Zuschauer auf den Rängen.

Weil es bei Spielen der Rivalen immer wieder zu Ausschreitungen und vor allem dem Abbrennen von Pyrotechnik kam, wurde in der vergangenen Saison die Anzahl der erlaubten Gästefans enorm reduziert. Mit Blick auf das kommende Derby am 10. Spieltag forderte die einsatzführende Polizeidirektion Braunschweig außerdem streng personalisierte Tickets für die Auswärtsfahrer, was die Eintracht bereits in einer Mitteilung am 15. September ablehnte.

Erweitertes Sicherheitskonzept

Nun habe man das eigene Sicherheitskonzept in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden und Partnern nochmals nachgeschärft. Braunschweig will die Zahl der qualifizierten Ordner vor dem Gästebereich deutlich erhöhen, sodass in diesem Bereich weniger Polizisten zum Einsatz kommen müssen. Zudem soll durch ein spezielles neues Netzsystem um den Gästefanbereich das Abfeuern von Pyrotechnik in Richtung Spielfeld und benachbarter Blöcke erheblich erschwert werden.

Auf Grundlage des erweiterten Sicherheitskonzeptes hat die Polizeidirektion Braunschweig nun entschieden, dass der Gästebereich am 26. Oktober auch ohne streng personalisierte Tickets voll ausgelastet werden kann. Weil der DFB bei Risikospielen ein reduziertes Gästefankontingent vorsieht, wird das Eintracht-Stadion dennoch nicht komplett ausverkauft sein.