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"Es gibt in dieser Phase keine softe Integration"

kicker

An den harten Fakten kommt auch Vincent Kompany nicht vorbei, die vor dem Spiel am Mittwochabend in Eindhoven lauten: Konrad Laimer, Josip Stanisic und Raphael Guerreiro sind angeschlagen nicht dabei, Min-Jae Kim fehlt wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Union Saint-Gilloise. Dafür haben Dayot Upamecano, Serge Gnabry und Sacha Boey ihre Krankheiten überwunden, sie stiegen mit in den Flieger in die Niederlande.

Doch wie stellt Kompany auf? Schont er mit Blick auf die hohe Belastung im Januar Stars wie Harry Kane oder bringt er seine bestmögliche Elf? In die Karten ließ er sich auf der Pressekonferenz am Dienstagabend nicht wirklich blicken, allerdings wolle er die Partie unbedingt gewinnen.

"Ich kenne die Qualität von PSV, man kann hier nicht einfach mit beliebigen Spielern spielen", sagte der Belgier, ehe er anfügte: "Wir glauben an die Spieler, die morgen starten werden. Aber ich rede nie übers Verlieren, das ist nicht meine Mentalität. Wir haben die Möglichkeit, Zweiter zu werden und unser siebtes Spiel zu gewinnen, das zählt." Also doch die sprichwörtlich volle Kapelle? Abwarten. Kompany sprach von der nötigen Balance, der Faktor Energie spiele bei seiner Aufstellung, die er erst am Spieltag wähle, eine große Rolle. Gegen den FC Augsburg habe zuletzt beim 1:2 genau diese vielleicht gefehlt.

Wieder in Linksfuß auf rechts?

Immerhin verriet er, dass wahrscheinlich wieder ein Linksfuß als Rechtsverteidiger aushelfen müsse, da Laimer und Stanisic fehlen und Boey höchstens für ein paar Minuten helfen könne. Allerdings: Tom Bischof hatte beim 5:1 in Leipzig dort in der ersten Hälfte große Probleme, Alphonso Davies überzeugte beim Startelf-Comeback gegen Augsburg nach fast elf Monaten Pause ebenfalls nicht.

Stichwort Davies, aber auch Jamal Musiala, die nach ihren langen Verletzungen zurück sind, aber natürlich noch nicht ihre beste Leistung abrufen können. "Wir sind alle einverstanden, dass das zwei gute Spieler sind, oder?", stellte Kompany eine rhetorische Gegenfrage. Dann wurde er deutlich: "Es gibt in dieser Phase der Saison keine softe Integration, die Minuten kommen über die Leistung."

Wie schon nach der Niederlage gegen Augsburg behält Kompany weiter das große Ganze im Auge, ein möglichst vollständiger und formstarker Kader in der heißen Saisonphase ab März. "Wichtig ist, dass wir dann alle mit ihrer vollen Leistungsfähigkeit dabei haben. Es schaut gut aus, wenn die nächsten drei Tage gut laufen." Nach Eindhoven steht noch die Reise zum Hamburger SV an, dann hat der FC Bayern sieben Pflichtspiele im Januar hinter sich, so viele wie nie zuvor in diesem Monat. Kompany weiß: Ein Erfolgserlebnis ist wichtig, Topform und gesunde Spieler ab März sind wichtiger.