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FCN bedient sich in Belgien: Biron stürmt künftig in Mittelfranken

kicker

Nach vielen jungen Verstärkungen hat sich der 1. FC Nürnberg zuletzt auf die Suche nach erfahrenen Akteuren begeben. Ein Puzzlestück hat Sportvorstand Joti Chatzialexiou nun in Belgien gefunden. Biron heißt der neue Mann, ist 27 Jahre alt und Mittelstürmer. Einer, der gerne die Tiefe sucht und bislang ausschließlich in Frankreich und Belgien spielte.

Nachdem am Mittwochabend erstmals Gerüchte um einen Transfer des Mannes aus Martinique kursiert waren, ging alles ganz schnell. Während Biron in der Hinrunde der vergangenen Saison für den belgischen Erstligisten OH Leuven auf Torejagd ging, dort in elf Joker-Einsätzen allerdings kein einziges Tor erzielte, zündete der in Ducos (Martinique) geborene Offensivmann in der Rückrunde eine Klasse tiefer bei RWD Molenbeek und spielte mit dem Klub um den Aufstieg, scheiterte am Ende aber knapp.

In Deutschland ist 1,70 Meter große Biron für die Allermeisten sicherlich kein Begriff. Insgesamt hat der vielseitig einsetzbare Angreifer in seiner Karriere bislang knapp 150 Einsätze in der ersten und zweiten Liga in seiner Vita stehen, in denen er rund 50 Treffer erzielte.

Ein Spieler mit Tiefgang

Joti Chatzialexiou ist von den Qualitäten des Neuzugangs überzeugt: "Mickael erfüllt unser gesuchtes Profil in vielen Punkten. Er soll unserer Offensive mit seiner Schnelligkeit und seinem Tiefgang mehr Optionen verschaffen und unserem Umschaltspiel eine wichtige Facette geben", wird der Vorstand Sport auf der vereinseigenen Website zitiert. "Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit ihm und sind froh darüber, dass wir diesen Transfer noch vor dem Trainingslager realisieren konnten, um Mickael möglichst schnell in die Mannschaft zu integrieren."

Das ist auch das Ziel von Biron selbst, dem der Wechsel zum Club viel bedeutet und der schnellstmöglich die Mannschaft kennenlernen möchte, "um dann mit ihr gemeinsam eine möglichst erfolgreiche Saison bestreiten zu können".

Nach Semir Telalovic, Artem Stepanov und Noah Maboulou ist Biron Nürnbergs vierter Zugang im Angriff. Gut möglich, dass die Planungen in der Offensive damit jedoch noch nicht zu Ende sind. Bekanntlich möchte der Club im Poker um Janis Antiste seine Chance wahren, die sich wohl erst gegen Ende des Transferfensters ergeben könnte.