Es waren ganz besondere Umstände für Andi Hoti: Hatte er doch in der Rückrunde der vergangenen Saison auf Leihbasis im Dress Dynamo Dresdens gespielt. Und wusste bei den Sachsen bis zu seiner Muskelverletzung, die ihm das Saisonfinale kostete, zu überzeugen. Auf der rechten Innenverteidiger-Position erledigte Hoti seine Aufgaben zuverlässig, wovon auch sein kicker-Notenschnitt von 3,28 zeugt.
Deshalb bemühte sich die SGD auch um eine Weiterbeschäftigung Hotis, der 22-Jährige selbst konnte sich eine Zukunft in Elbflorenz ebenfalls vorstellen. Doch letztendlich blieb Hoti beim 1. FC Magdeburg - und erlebte mit den Sachsen-Anhaltern einen Auftakt zum Vergessen.
Beim 0:1 vor eigenem Publikum gegen Eintracht Braunschweig leistete sich Hoti gleich in der ersten Hälfte ein ungestümes Foul, sah dafür die Gelbe Karte und wurde deshalb von Fiedler nach einer halben Stunde bereits wieder vom Platz genommen. Keine guten Voraussetzungen für Hoti bei seiner Rückkehr nach Dresden - doch der Abwehrspezialist trotzte den Umständen.
"Ich kann nur meinen Hut vor ihm ziehen", lobte Markus Fiedler Hoti nach der Partie. "Nach allem, was im Vorfeld berichtet worden ist, hat er heute eine herausragende individuelle Leistung gezeigt, sehr aufmerksam verteidigt - total fokussiert."
Ghrieb feiert sein FCM-Debüt
Gleich seine ersten Minuten im FCM-Trikot durfte Rayan Ghrieb bestreiten, der Neuzugang, dessen Transfer erst am Donnerstag über die Bühne gegangen war, wurde neun Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit eingewechselt. "Er hat sich toll eingefügt", sagte Fiedler im klubeigenen TV: "Er hat zwei richtig gute Trainingstage gehabt."