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FIFA-Weltrangliste: Marokko macht Druck auf DFB-Elf

kicker

Spanien geht als Nummer 1 der FIFA-Weltrangliste ins WM-Jahr 2026. Weil die Konkurrenz seit der Veröffentlichung des November-Rankings ebenfalls keine Spiele absolvierte, ist das zwar keine große Überraschung, dennoch eine willkommene Momentaufnahme für den amtierenden Europameister. Dieser hatte Argentinien im September von der Weltranglistenspitze gestürzt. Lionel Messi & Co. sind weiterhin Zweiter vor Frankreich (3.), England (4.) und Brasilien (5.).

Deutschland hatte im November gerade rechtzeitig vor der WM-Auslosung den neunten Platz erobert und behält diesen auch über den Jahreswechsel. Aber: Mit Marokko hat ein Verfolger Boden gut gemacht.

Der Afrika-Cup-Gastgeber, der am Freitag sein Auftaktspiel gegen die Komoren mit 2:0 gewann, ist zwar weiterhin hinter der DFB-Elf und Kroatien Elfter, sammelte mit dem Gewinn des sportlich nur zweitrangigen Arab Cup in Katar im Dezember aber einige Zähler und verkürzte den Rückstand auf Kroatien auf gerade einmal 0,54 Zähler. Schon mit einem guten Abschneiden beim Afrika-Cup sollte Marokko die Top 10 erreichen. Die bisher beste Platzierung war Rang 10 im März 1998.

Was Positionen angeht, gab es in den Top 50 nur zwei Veränderungen gegenüber dem November: Algerien überholte Ägypten ist nun 34., Ungarn rückte, ohne selbst zu spielen, an Tunesien vorbei, das auf Platz 41 zurückfiel.

Kosovo macht 2025 19 Plätze gut, Surinam 15

Der größte Weltranglisten-Gewinner 2025 ist der Kosovo, der 89,02 Punkte hinzugewann und damit mehr als alle anderen Nationen. Der Lohn: ein Aufstieg um 19 Plätze bis auf Rang 80 und ein Platz in den WM-Play-offs, in denen im März zunächst auswärts die Slowakei wartet.

Zu den Aufsteigern des Jahres gehören außerdem Norwegen (29.) mit einem Plus von 68,70 Punkten und Surinam (123.) mit einer Verbesserung um 15 Plätze. Auch der Underdog vom Atlantik darf noch vom WM-Ticket träumen, das die Norweger um Erling Haaland mit einer perfekten WM-Qualifikation bereits lösten.