Im Interview mit SRF Sport erklärte er nach dem Spiel: "Wir haben gesehen, dass Lugano hinten mit einer Dreierkette spielt und haben direkt auf eine 4-2-3-1-Formation umgestellt." Der Start in die Partie verlief für den FC Luzern dann auch deutlich besser. Frick sagt klar: "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir Lugano schon einmal so dominiert haben, wie in der ersten Halbzeit. Nach einer Viertelstunde müssten wir eigentlich mit 2:0 führen, anhand der Chancen, die wir gehabt haben." Für den FCL-Coach ist klar: Eine Führung wäre verdient gewesen. Er war zudem zufrieden, welche Energie seine Mannschaft an den Tag gelegt hatte.
Lugano entschied schliesslich die Partie mit zwei Treffern in den ersten 20 Minuten nach der Pause. "Mattia Croci-Torti hat Qualität eingewechselt", fasst Frick zusammen. Hicham Mahou und Yanis Cimignani wurden in der Pause eingewechselt und waren für die beiden Treffer verantwortlich. "Die beiden Flügelspieler haben heute den Unterschied gemacht", so Frick.
Die zwei Gegentore waren für den FCL ein mentaler Schlag
Für Frick ist klar, dass der FC Luzern die besser Mannschaft war, auch in der zweiten Halbzeit. Am Ende habe aber die Durchschlagskraft gefehlt: "Auch, weil der mentale Schlag nach den zwei Gegentreffern zu hart war. Wir konnten in letzter Zeit viele 0:2-Rückstände aufholen, aber dazu hat heute die Energie und der Glaube gefehlt."
Im Hinblick auf die kommende Partie am Sonntag gegen den Grasshopper Club Zürich sagt Frick: "Ein wichtiges Heimspiel, das wir unbedingt gewinnen müssen." Der FC Luzern wartet nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg. Vor der Niederlage in Lugano spielten die Zentralschweizer dreimal Unentschieden.