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Fünf bemerkenswerte Zahlen zu Dembelés Ballon-d'Or-Triumph

kicker

483,3

35 Tore hat Ousmane Dembelé in seiner Fabelsaison 2024/25 für Paris St. Germain erzielt - 21 in der Ligue 1, acht in der Champions League, drei im französischen Pokal, zwei bei der Klub-WM und eines im französischen Supercup. Wirklich bemerkenswert wird die Zahl 35 aber erst im Kontext mit einer anderen Zahl: sechs. Die Zahl der Tore, die Dembelé 2023/24 erzielte. Das ergibt eine Steigerung von 483,3 Prozent.

0,81

Selbst innerhalb seiner nun ausgezeichneten Saison ist noch ein großer Sprung spürbar. Bis zum 15. Dezember 2024 erzielte Dembelé "nur" fünf Tore in 17 Spielen, also 0,29 pro Match. Diese Quote hat der Franzose im Anschluss mehr als verdoppelt, es folgten 30 Treffer in 37 Spielen - 0,81 Tore pro Spiel. Kein Zufall: Ab Mitte Dezember setzte PSG-Coach Luis Enrique seinen Ausnahmekönner vermehrt im Sturmzentrum ein. Eine Umstellung, die besser kaum hätte greifen können: Wettbewerbsübergreifend erzielte Dembelé zwischen Mitte Dezember und Mitte März 25 Treffer in 19 Spielen.

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Dembelé ist der sechste Franzose, der den Ballon d'Or gewinnt. Damit setzt sich die Ausrichter-Nation an die Spitze des Rankings für die meisten verschiedenen Gewinner. Vor Dembelé triumphierten Raymond Kopa (1958), Michel Platini (1983, 1984, 1985), Jean-Pierre Papin (1991), Zinedine Zidane (1998) und Karim Benzema (2022). Bisher teilte sich Frankreich die Spitzenposition mit Italien und Deutschland, das in Gerd Müller (1970), Franz Beckenbauer (1972, 1976), Karl-Heinz Rummenigge (1980, 1981), Lothar Matthäus (1990) und Matthias Sammer (1996) bislang fünf Ballon-d'Or-Sieger hervorbrachte.

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So groß der qualitative Unterschied zwischen der Premier League und der Ligue 1 mittlerweile sein mag - blickt man auf die Ballon-d'Or-Siegerliste, geht es durchaus eng zu. Dembelé ist der fünfte Spieler, der während des Bewertungszeitraums teilweise oder komplett in der höchsten französischen Liga spielte. Das traf zuvor auf Papin (1991), George Weah (1995) und Lionel Messi (2021 und 2023) zu. Die Premier League bzw. ihre Vorgänger-Ligen kommen auf sieben Sieger - und damit sogar auf noch weniger als die Bundesliga (neun). Weit enteilt sind die Serie A (20) und La Liga (26).

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Dembelé ist der zehnte Spieler der Fußball-Historie, der in seiner Karriere den wichtigsten Titel auf Vereinsebene, den wichtigsten Titel auf Nationalmannschaftsebene und die wichtigste Individual-Auszeichnung gewinnt. Das Triple aus Champions League, Weltmeisterschaft und Ballon d'Or gelang vor ihm Bobby Charlton, Müller, Beckenbauer, Paolo Rossi, Zidane, Ronaldo, Rivaldo, Kaka und Messi. Wie Dembelé schaffte keiner der Spieler diesen Dreier-Triumph im selben Jahr.