Mehr als 850 Spieler machten sich Anfang Juni auf den Weg zur FIFA Klub-Weltmeisterschaft 2025™ in den USA – alle mit dem selben Ziel: den neuen Wettbewerb als Erstes zu gewinnen. Mit dabei: Insgesamt 24 Weltmeister, die auf ein ganz besonderes Double hofften – den Titel bei einer FIFA-Weltmeisterschaft™ sowie der FIFA Klub-Weltmeisterschaft™.
Doch für die Hälfte dieser Stars war das Abenteuer nach der Gruppenphase schon wieder vorbei. Nach dem frühen Aus von Atlético de Madrid mussten unter anderem Antoine Griezmann und Rodrigo de Paul vorzeitig die Koffer packen. Auch das argentinische Quartett von CA River Plate sowie Hugo Lloris und Olivier Giroud vom LAFC verabschiedeten sich bereits nach den Gruppenspielen aus dem Turnier.
Für das Benfica-Duo Ángel Di María und Nicolás Otamendi war nach der Niederlage gegen den Chelsea FC im Achtelfinale Schluss. Auch Lionel Messi, ihr Kapitän bei der WM 2022 in Katar, musste die Heimreise antreten – Inter Miami CF hatte im Duell mit Paris Saint-Germain keine Chance. Zusammen mit Messi verabschiedete sich auch Sergio Busquets. Sergio Ramos, der letzte verbliebene Weltmeister von 2010, erwischte es ebenfalls im Achtelfinale, als CF Monterrey mit 1:2 gegen Borussia Dortmund verlor.
Als Paris Saint-Germain im Viertelfinale auf den FC Bayern München traf, kam es zu einem echten Kracher. Am Ende setzten sich die Pariser nach einem spektakulären Hin und Her durch – und beendeten damit das Turnier für zwei Legenden der deutschen Nationalmannschaft: Manuel Neuer und Thomas Müller, der sein letztes Spiel für den deutschen Rekordmeister absolvierte.
Enzo Fernández vom Chelsea FC hat bereits vorgelegt und steht nach dem Sieg der Blues gegen Fluminense im Finale der Klub-WM. Im zweiten Halbfinale am Mittwoch sind vier weitere Weltmeister im Einsatz, die zusammen mit Frankreich die WM 2018 in Russland gewonnen haben. Wer von ihnen schreibt Geschichte und schnappt sich als erster Spieler überhaupt den Titel bei einer Weltmeisterschaft sowie der Klub-Weltmeisterschaft?
Weltmeister bei PSG: Ousmane Dembélé, Lucas Hernández, Presnel Kimpembe (Russland 2018)
Weltmeister bei Real Madrid: Kylian Mbappé (Russland 2018)
Im Kader von Paris Saint-Germain stehen gleich drei Weltmeister. Dembélé reiste 2018 nach einer schwierigen ersten Saison beim FC Barcelona als talentierter Flügelspieler nach Russland. Heute ist er ein deutlich torgefährlicherer Offensivallrounder, der im Viertelfinale gegen Bayern von der Bank kam und mit seinem 34. Saisontor alles klar machte. Hernández stand bei der WM 2018 in jedem Spiel auf dem Platz, ist im Halbfinale aber gesperrt. Kimpembe wiederum kam damals nur zu einem einzigen Einsatz und wartet auch bei diesem Turnier noch auf seinen ersten Auftritt.
Ähnlich wie bei PSG war auch Reals französischer Superstar lange Zeit verletzt und saß überwiegend draußen. Doch beim letzten Spiel kam Mbappé als Joker aufs Feld und erzielte prompt einen Treffer. Vor sieben Jahren hatte er die Welt mit seinen Auftritten in Russland begeistert, viermal getroffen und wurde zum besten jungen Spieler des Turniers gewählt – samt Titelgewinn. Vier Jahre später holte er mit acht Treffern den adidas Goldenen Schuh als Torschützenkönig in Katar 2022, darunter ein legendärer Dreierpack im Finale.
Heute, mit 26 Jahren, blickt Mbappé auf eine persönlich herausragende Premierensaison bei Real Madrid zurück. Bei der Klub-WM möchte er seine Erfolgsgeschichte nun weiterschreiben und sich seinen nächsten großen Titel sichern.